Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 20-7560  

 
 
Betreff: Feldmark am Naturschutzgebiet Wohldorfer Wald zum Landschaftsschutzgebiet erklären und in den Biotopverbund aufnehmen
Antrag der CDU-Fraktion
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
09.05.2019 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek überwiesen   
Hauptausschuss
20.05.2019 
Sitzung des Hauptausschusses      

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

Mit dem Urteil vom 11. April 2019 hat das Hanseatische Oberverwaltungsgericht den Bebauungsplan Wohldorf-Ohlstedt 13 für unwirksam erklärt. Damit wurden die Pläne von SPD und Grünen im Senat und im Bezirk Wandsbek, die naturfachlich sensiblen Freiflächen unmittelbar am Naturschutzgebiet Wohldorfer Wald zu bebauen, endgültig gestoppt. Das Gericht urteilt, die Stadt hätte die Belange der Natur nicht ausreichend berücksichtigt und hätte es versäumt, notwendige faunistische Gutachten zu erstellen. Gleichzeitig stellt es aber auch die generelle Eignung der betroffenen Fläche für den Wohnungsbau prinzipiell in Fragen, da die Eingriffe in die Lebensstätten geschützter Arten für die Planziele nicht zu rechtfertigen seien.

Den Ohlstedter Bürgerinnen und Bürgern ist es so mit ihrem erfolgreichen Einsatz gelungen, die wertvollen Flächen am Naturschutzgebiet Wohldorfer Wald zu schützen. Nun gilt es, auf eine Bebauung der Feldmark im Vorfeld des Naturschutzgebietes Wohldorfer Wald endgültig zu verzichten. Da auf dieser Fläche das Baurecht für unwirksam erklärt wurde, ist es nur konsequent, sie nun unter Landschaftsschutz zu stellen und in den Biotopverbund Hamburg aufzunehmen.

 

Die Bezirksversammlung Wandsbek möge beschließen:


Petitum/Beschluss:

Die zuständigen Stellen werden aufgefordert, die im räumlichen Geltungsbereich des Bebauungsplans Wohldorf-Ohlstedt 13 befindlichen unbebauten Flächen gemäß §10 des Hamburgischen Gesetzes zur Ausführung des Bundesnaturschutzgesetzes (HmbBNatSchAG) als Landschaftsschutzgebiet (§ 26 BNatSchG) unter Schutz zu stellen und in den Biotopverbund Hamburg aufzunehmen.

 


Anlage/n:

keine Anlage/n