Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 21-0435  

 
 
Betreff: Wie viele Fälle der Prostitution in Hamburg Wandsbek
Kleine Anfrage vom 14.10.2019
Status:öffentlichDrucksache-Art:Anfrage gem. § 24 BezVG (Kleine Anfrage)
Verfasser:Thomas Reich (AfD-Fraktion)
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt Beteiligt:Fachamt Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt
Beratungsfolge:

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Die MOPO schreibt am, dass das „älteste Gewerbe der Welt“ gerade in Wandsbek boome.  Im Juli 2017 ist das Prostituiertenschutzgesetzes in Kraft getreten, um Sexarbeiter/-innen vor Zwangsprostitution zu beschützen. In Hamburg soll es jedoch immer mehr sog. „Modellwoh-nungen“, d.h. Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, neben normalen Mietern. Die Polizei spricht von mehr als 300 solcher Modellwohnungen. Durch diese Modellwohnungen kommen die Sexarbeiter/-innen um eine Gewerbeanmeldung herum und so auch vor dem Finanzamt.

 

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Bezirksversammlung:

 

Das Bezirksamt antwortet wie folgt:                 21.10.2019

 

 Vorbemerkung:

Da Prostitution als solche i.S. der Gewerbeordnung nicht anmeldefähig ist, liegen dem Bezirksamt hierzu gewerberechtlich keine abschließenden Erkenntnisse vor.

 

1. Ist der Bezirksversammlung bekannt, wie vieler dieser „Modellwohnungen“ es in Hamburg Wandsbek gibt? Bitte für die Jahre 2016 – dato und Standort aufschlüsseln.

 

 Nein. Siehe Vorbemerkung.

 

 

2. Wie viele Gewerbeanmeldungen gab es für

a. Sexarbeiter/-innen?

 

 Fehlanzeige. Siehe Vorbemerkung.

 

b. Betriebe? Bitte a) und b) wie in Frage 1 aufschlüsseln.

 

Für einen Bordellbetrieb liegt seit dem 08.05.2018 eine Gewerbeanmeldung für über die Prostitution hinausgehende Tätigkeiten vor.

 


Anlage/n:

 

keine Anlage/n