Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 21-0457  

 
 
Betreff: Verbesserung der Eintreffzeiten der Feuerwehr
Antrag der CDU-Fraktion
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Alstertal
13.11.2019 
Sitzung des Regionalausschusses Alstertal abgelehnt   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Sachverhalt:

 

Die Hamburger Infrastruktur wird durch Nachverdichtung, eine stärkere Bautätigkeit, durch Bevölkerungswachstum, durch den demografischen Wandel und ständig wachsende Veränderungen nachhaltig beeinflusst. Davon werden auch die Feuerwehr und der Rettungsdienst beeinflusst, die immer öfter vor vielfältigen und erhöhten Herausforderungen im Rettungsdienst und dem Brandschutz stehen.

 

Nach wie vor ist das schnelle Eintreffen der Feuerwehr am Einsatzort nach einer Alarmierung bei Wohnungsbränden und im Rettungsdienst von entscheidender Bedeutung für das Leben der Menschen. Das Ziel der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF) sieht vor, dass bei kritischen Bränden die ersten zehn Funktionen innerhalb von spätestens 8 Minuten nach dem Notruf am Einsatzort eintreffen müssen, die Ergänzungseinheit hat nach weiteren 5 Minuten vor Ort zu sein. Die Hilfsfrist ist hierbei das wichtigste Planungs- und Qualitätsmerkmal für die Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdiensten.

 

Um die Sicherheit der Hamburger Bürger zu garantieren, hat dies nach Empfehlungen der AGBF in 95 Prozent der Fälle zu gelingen (sogenannter Erreichungsgrad). Gemäß Drucksache 21/16842 vom 16.04.2019 der Hamburg Bürgerschaft sieht die Erfüllungsquote der Eintreffzeit und der taktischen Mindeststärke bei dem sogenannten „kritischen Brand“ von 8 Minuten (mind. 10 Funktionen) im Gebiet der Feuerwache Sasel wie folgt aus:

 

Feuerwache Sasel   36,8 %

 

Hamburg gesamt   58,4 %

 


Petitum/Beschluss:

 

Die zuständige Fachbehörde und das Bezirksamt werden gebeten, zu prüfen,

1. wie die Eintreffzeiten der Feuerwehr im Alstertal deutlich und auch kurzfristig verbessert werden kann;

2. den zuständigen Ausschuss über die erfolgten Maßnahmen zu unterrichten.

 


Anlage/n:

 

keine Anlage/n