Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 21-0308.1  

 
 
Betreff: Umsetzung Prioritäre Beleuchtungsmaßnahmen im Bezirk Wandsbek
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antwort zu Anfragen
  Bezüglich:
21-0308
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt Beteiligt:Fachamt Management des öffentlichen Raumes
    Interner Service
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
07.11.2019 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek überwiesen   
Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz
03.12.2019 
Sitzung des Ausschusses für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n

Sachverhalt:

Die Beleuchtung von Fuß- und Radwegen ist ein wichtiger Faktor für die Sicherheit. Sowohl die Sichtbarkeit von Hindernissen auf dem Boden sowie entgegenkommende Verkehrsteilnehmer sind für die sichere Nutzung der Fuß-und Radwege gerade in den Herbst- und Winterzeiten wichtig. Die Wichtigkeit der Beleuchtung nimmt noch um ein Mehrfaches zu, wenn diese Wege als Zubringer zu Schulen und Sportanlagen von Schülern genutzt werden.

 

Deshalb ist es auch unerklärlich, warum die Behörde für Umwelt und Energie unter Führung des Umweltsenators Jens Kerstan (Bündnis90/Grüne) auch parteiübergreifende Beschlüsse aus dem Bezirk ignoriert und die festgestellte Priorität der Bezirkspolitiker vor Ort in seinen Entscheidungen nicht berücksichtigt!

 

Das widerspricht auch dem Ziel, möglichst vielen Bürger eine attraktives Alternativangebot zum Verkehrsmittel Auto zu machen.

 

Vor diesem Hintergrund frage ich die Verwaltung:

 

Behörde für Umwelt und Energie (BUE)  nimmt wie folgt Stellung           28.10.2019

Das Bezirksamt Wandsbek antwortet wie folgt:            05.11.2019

 

  1. Welche Prioritären Beleuchtungsmaßnahmen hat die Verwaltung in 2015/2016/2017/2018/2019 an die Behörde für Umwelt und Energie weitergeleitet?

 

Bezirksamt Wandsbek:

Das Bezirksamt Wandsbek hat folgende Beleuchtungswünsche an die BUE in den Jahren 2015 bis 2019 aus politischen Beschlüssen gemeldet (mit Datum des Anschreibens:)

Anschreiben vom 8. April 2015

Alstertal

Verbindungsweg zwischen Rehmbrook und Harksheider Straße

Durchgangsweg und Zuwegung Alte Landstraße / Josthöhe

Walddörfer

U-Bahnwanderweg Ohlenhoffs Tannen bis Heinrich von Ohlenhoffstraße

Rahlstedt

Verbindungsweg Nienhagener Straße/ Timmendorfer Straße

Anschreiben vom 31. Januar 2016

Volksdorf

Grünverbindung Pastorenstieg zwischen Rockenhof und Im Alten Dorfe

Farmsen/Berne

Beleuchtung zu den Einrichtungen Jugendclub Berner Au
und Bauspielpatz Berne

Hummelsbüttel

Beleuchtung Grünverbindung zwischen Hummelsbüttler Hauptstraße und Am Karpfenteich

Anschreiben vom 27. Februar 2017

Lemsahl

Beleuchtung Grünverbindung zwischen Tannenhof und Rootsoll

Hummelsbüttel

Beleuchtung Grünverbindung zwischen Josthöhe und Reebroden

Volksdorf

Grünverbindung Pastorenstieg zwischen Rockenhof und Im Alten Dorfe und in Verlängerung vom Im Alten Dorfe bis Im Allhorn

Mellingstedt

Grünverbindung zwischen Huuskoppel und Kortenland

Anschreiben vom 27. Februar 2018

Gleiche Meldung wie im Anschreiben vom 27. Februar 2017, da es keinen neuen Beschluss und keine Umsetzung gab.

Anschreiben vom 22. Februar 2019

Volksdorf

Grünverbindung Pastorenstieg zwischen Rockenhof und
Im Alten Dorfe und in Verlängerung vom Im Alten Dorfe bis Im Allhorn

U- Bahnwanderweg zwischen den Haltestellen Buckhorn und Haltestelle Hoisbüttel (zwischen Straßen im Regestall und Heinrich von Ohlendorff-Straße)

Hummelsbüttel

Beleuchtung Grünverbindung zwischen Josthöhe und Reebroden

Grünanlage Tegelsbarg – Grünverbindung vom Butterbauernstieg

Marienthal

1. Neuanlage Beleuchtung Grünanlagenweg im 3. und 4. Gehölz
von der Jüthornstraße bis Oktaviostraße.

 

2. Nachverdichtung bestehende Beleuchtung 1. und 2. Gehölz
von der Robert-Schuman-Brücke bis Jüthornstraße

 

 

 

  1. Welche o.g. prioritären Beleuchtungsmaßnahmen wurden wann umgesetzt?

 

BUE:

Folgende Maßnahmen wurden von der BUE zur Umsetzung gegenüber dem LSBG angemeldet:

 

Maßnahme

Umsetzung

Nienhagener Straße/ Timmendorfer Straße

05/2016

Bekassineau - Jugensclub

04/2017

Bauspielplatz Berner Au

07/2018

Lehmsahl Tannenhof - Rootsoll

03/2019

Huuskoppel - Kortenland

03/2019

 

 

  1. Welche der o.g. prioritären Beleuchtungsmaßnahmen wurden noch nicht umgesetzt? Warum nicht?

 

BUE:

Keine.

 

 

  1. Welche der o.g. prioritären Beleuchtungsmaßnahmen wurden abgelehnt? Bitte zu jeder Ablehnung die genaue Begründung, warum diese Maßnahme abgelehnt wurde.

 

BUE:

 

Maßnahme

Begründung

Rehmbrook - Harksheider Straße

Parallelweg vorhanden

Alte Landstraße/ Josthöhe

Parallelweg vorhanden/

kein Verbindungsweg gemäß Kriterien

Ohlendorffs Tannen bis

Heinrich-von-Ohlendorff-Str.

Parallelweg vorhanden

Am Karfpfenteich

Lampen vorhanden

 

 

  1. Hat sich die Verwaltung mit der Wegebeleuchtung durch sogenannte „Smart Benches“ beschäftigt? Wenn ja, inwiefern? Wenn nein, warum nicht?

 

BUE:

Bei den „Smart Benches“ handelt es sich um keine geeignete reguläre Straßen- und Wegebeleuchtung, sondern vielmehr um eine städtegestalterische Möglichkeit.

 

 

6.     Hat sich die Verwaltung mit dem Thema „Lichtverschmutzung“ bei der Beleuchtung von Fuß- und Radwegen beschäftigt? Wenn ja, inwiefern? Wenn nein, warum nicht?

 

 BUE:

Die Anforderung an die Straßenbeleuchtung erfolgt in Hamburg nach Maßgaben, welche die Grundsätze der einschlägigen Normen und Regelwerke, insbesondere im Hinblick auf die Sicherstellung der Verkehrssicherheit, aber auch bisweilen gegenläufige Anforderungen aus dem Umweltschutz, bei einem insgesamt wirtschaftlich sparsamen Umgang mit begrenzten Haushaltsmitteln, abbilden müssen. Der Thematik „Lichtverschmutzung“ wird in diesem Zusammenhang nach Möglichkeit immer Rechnung getragen und bereits in der Frage betrachtet, ob eine Beleuchtung eingerichtet wird. So werden anbaufreie Strecken nur dann beleuchtet, wenn ein vorrangiger Bedarf der Verkehrssicherung besteht; ebenso wird die Beleuchtung von Grünwegen nur in begründeten Ausnahmefällen eingerichtet. Daneben wird bei der Auswahl der Leuchten die Abstrahlcharakteristik dahingehend definiert, dass Streulicht vermieden wird. Bei der (separaten) Beleuchtung von Geh- und Radwegen wird abhängig von der baulichen Lage und der Nutzung entschieden, ob auch eine Aufhellung des Umfeldes erfolgt oder eine reine Wegebeleuchtung ausreicht – mit entsprechend geringerer Auswirkung auf die Natur. Die verbesserten Möglichkeiten von technischen Neuentwicklungen – insbesondere der LED-Technik – finden dabei regelmäßig Eingang in die technischen Anforderungen an Produkte und in die Planungsregeln.


 


Anlagen:
 

Keine  

Stammbaum:
21-0308   Umsetzung Prioritäre Beleuchtungsmaßnahmen im Bezirk Wandsbek   Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   Anfrage gem. § 27 BezVG
21-0308.1   Umsetzung Prioritäre Beleuchtungsmaßnahmen im Bezirk Wandsbek   Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   Antwort zu Anfragen