Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 21-1169.1  

 
 
Betreff: Bramfelder Dialogdisplay
Beschlussvorlage des Regionalausschusses Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
  Bezüglich:
21-1169
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Hauptausschuss
26.03.2020 
Sitzung des Hauptausschusses ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

 

-          Ursprünglich als interfraktioneller Antrag der Fraktionen von Die Grünen und SPD im Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne am 27.02.2020.

 

-          Zunächst ist die CDU-Fraktion dem Antrag beigetreten.

 

-          Einstimmig in geänderter Form beschlossen.

 

 

Studien zeigen, dass Dialogdisplays oder auch Geschwindigkeitssmileys genannt, einen deutlich höheren Effekt haben, als das bloße Aufstellen von Geschwindigkeitsbegrenzungsschildern. Das liegt am Belohnungseffekt, der im Gehirn auftritt, wenn Danke! gesagt wird. Oder andersherum, wenn eine sichtbare Ermahnung erfolgt, für zu schnelles Fahren, indem ein vorwurfsvoller Smiley angezeigt wird. Der Effekt dieser Dialogsmileys nutzt sich nicht ab. Es ist erwiesen, dass deutliche und anhaltende Verhaltensänderungen bei den Kraftfahrern erfolgen und dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich weniger überschritten wird.

Die Bezirksversammlung Wandsbek hat entsprechend mit der Drucksache 21-0748 beschlossen, 5 Dialog-Displays für Wandsbek anzuschaffen. Die Regionalausschüsse wurden damit beauftragt, geeignete Standorte für die Errichtung dieser Dialog-Displays zu benennen. Für jeden Regionalbereich ist ein Dialog-Display vorgesehen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Die Voraussetzungen für den Standort im Regionalbereich Bramfeld werden für eine bessere Auswahl wie folgt definiert. Erstens soll das Dialogs-Display an einer Straße stehen, wo wenigstens zeitweise Tempo 30 vorgeschrieben ist. Generelle Tempo 30 Bereiche, Tempo 30-Zonen und Tempo 20-Zonen schließt dies mit ein. Zweitens soll das Dialog-Display nicht dort stehen, wo die Straße wegen der U5 gesperrt wird. Somit fällt u.A. die Gründgensstraße Höhe Einkaufzentrum raus. Drittens soll das Dialog-Display dort stehen, wo nicht nur Anwohner*innen fahren, sondern auch Durchgangsverkehr ist. Besonders geeignet scheinen Standorte an Schulen und Kitas.

Mit diesen drei Voraussetzungen hat die Koalition folgende Straßen ausgemacht, die sich für ein Dialog-Display eignen:

-          Turnierstieg

-          Mützendorpsteed (auf Höhe der Schulen)

-          Schreyerring (seit kurzem Z20)

-          Anderheitsallee (Höhe Alter Teich)

-          Fahrenkrön (Höhe Schule Fahrenkrön)

 

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Petitum/Beschluss:

 

Die Verwaltung wird gebeten,

 

  1. die Standorte Hegholt zwischen Schule und Kita in Richtung Kita hinsichtlich der Eignung für die Aufstellung eines Dialogdisplays zu überprüfen. Sollte dieser Standort nicht geeignet sein, soll die Aufstellung im Fahrenkrön im Bereich der Schule (Bergab in Richtung Reembusch) geprüft werden.

 

  1. das Ergebnis dem Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne vorzustellen.

 

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Anlage/n:

keine Anlage/n    

Stammbaum:
21-1169   Bramfelder Dialogdisplay Interfraktioneller Antrag der Fraktionen von Die Grünen und SPD   Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   Antrag
21-1169.1   Bramfelder Dialogdisplay Beschlussvorlage des Regionalausschusses Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne   Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   Beschlussvorlage