Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 21-2014  

 
 
Betreff: Straßenbegleitgrün ökologisch aufwerten - für die Artenvielfalt und ein besseres Klima
Beschluss der Bezirksversammlung vom 20.02.2020 (Drs. 21-1113)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
01.10.2020 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek      
Ausschuss für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz
03.11.2020 
Sitzung des Ausschusses für Klima, Umwelt und Verbraucherschutz      

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

Folgender Beschluss wurde gefasst:

 

Die Verwaltung wird gebeten:

  1. Die ökologische Gestaltung des Straßenbegleitgrüns an Wandsbeks Straßen unter Rücksichtnahme auf die Verkehrssicherheit spürbar auszuweiten. Dies sollte insbesondere bei der Neuanlage von Straßenbegleitgrün geschehen;
  2. in jedem Regionalbereich mehrere Straßenabschnitte zu identifizieren, die sich als Pilotprojekte eignen und entsprechende Pflegeentwicklungspläne (PEP) zu erstellen;
  3. die jeweiligen Regionalausschüsse bei der Auswahl der Flächen zu beteiligen und
  4. dem Ausschuss Klima, Umwelt und Verbraucherschutz (KUV) die Ergebnisse aus 1. und 2. sowie die Pflegeentwicklungspläne (PEP) vorzustellen.

 

 

Das  Bezirksamt nimmt wie folgt  Stellung:

 

Zu 1.:

Bei der Neuanlage von Straßengrünflächen ist grundsätzlich ein Wildblumenstreifen oder eine Frühblüherpflanzung  (Zwiebelpflanzung)  bzw.  eine extensive Staudenpflanzung möglich.

 

 

Zu 2. und 3.:

Bei bestehenden, eingewachsenen Straßengrünflächen ist eine Änderung der bestehenden Bepflanzung,  eine gewünschte ökologische Aufwertung, nicht  nachhaltig und somit nicht zielführend:

 

Regelhaft sind Straßengrünflächen mit Straßenbäumen bepflanzt. Diese  eingewachsenen Straßenbäume haben ihren Wurzelraum in den begrenzten unversiegelten Flächen des Straßengrüns. Meistens ist die gesamte Straßengrünfläche der notwendige Wurzelraum. D.h. aus fachlicher Sicht können hier keine neuen Blühflächen, Zwiebelpflanzungen oder ähnliche

ökologische Verbesserungsmaßnahmen erfolgen, denn diese Maßnahmen wären  immer wurzelschädigend (Graben im Oberboden erforderlich).

 

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Petitum/Beschluss:

Die Bezirksversammlung nimmt Kenntnis.

 

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Anlage/n:

keine Anlage/n