Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 21-2217  

 
 
Betreff: Verkehrsverbessernde Maßnahmen Pappelallee / Bärenallee
Stellungnahme eines Bürgers
Status:öffentlichDrucksache-Art:Eingabe
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek
28.10.2020 
Sitzung des Regionalausschusses Kerngebiet Wandsbek      

Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

 

Der Geschäftsstelle ist am 10.10.2020 nachfolgende Stellungnahme eines Bürgers zugegangen:

 

Guten Tag,

ich habe heute mit großem Interesse im Wochenblatt über die Pläne des "Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek" gelesen, einen zweiten Zugang zur S-Bahn-Haltestelle Wandsbeker Chaussee von der Pappelallee-Brücke auf den Weg zu bringen. Das wäre eine großartige Maßnahme nicht nur für die im Wochenblatt genannten großen Arbeitgeber in der Pappelallee, sondern auch für das IBIS-Hotel an der Kreuzung Pappelallee / Hammer Straße (die Gäste kommen direkt neben der Haltestelle aus der Tür, müssen aber einmal um den Gebäude-Komplex laufen, um dahin zu gelangen) sowie das komplette Wohngebiet zwischen Wandsbeker Marktstraße und Bahngleisen. Bitte unbedingt weiter verfolgen!!

Im weiteren Verlauf des Artikels wird über angedachte verkehrsverbessernde Maßnahmen in der Bärenallee berichtet. Ich wohne seit 8 Jahren an der Bärenallee schräg gegenüber der Einmündung des Knutzenwegs und kann die genannten Argumente nicht bestätigen:

  • "Massive Geschwindigkeitsüberschreitungen und Lärmbelästigungen" nerven mich tatsächlich auch, aber weniger in der Bärenallee selbst als im Kreuzungsbereich mit der Hammer Straße und in der Pappelallee (z.B. durch Besucher von "Fitness First", die mit ihren getunten Mercedes vom Parkdeck aus dem Knutzenweg kommen und hinter der Kreuzung auf der Pappelallee-Brücke so richtig auf's Gas treten). Da würden aus meiner Sicht eher Kontrollen (Stichwort Autoposer) helfen als weitere Geschwindigkeitsbegrenzungen. Auf der Bärenallee läuft der Verkehr mit Tempo 50 aus meiner Sicht grundsätzlich gefahrlos (und die "schwarzen Schafe" würde auch eine Begrenzung auf Tempo 30 nicht interessieren).
  • Pappelallee und Bärenallee sind aus meiner Sicht keinesfalls "Schleichwege, um die Wandsbeker Chaussee zu umgehen". Ganz im Gegenteil: Von Osten auf der Ahrensburger Straße / Wandsbeker Zollstraße / Rüterstraße kommend gibt es nach der Kreuzung mit dem Ring 2 (vor dem Wandsbeker Marktplatz) erst am Mühlendamm wieder eine Möglichkeit, links abzubiegen. Wer also z.B. in Richtung Horner Kreisel, Sievekingsallee oder Hamm unterwegs ist, muss über die Schloßstraße, Claudiusstraße, Bärenallee und Pappelallee fahren. Das führt im Berufsverkehr teilweise zu Staus auf der kompletten Bärenallee stadteinwärts. Wenn hier eine Entlastung gewünscht ist, sollte meiner Meinung nach eher über eine Möglichkeit zum Linksabbiegen entweder in die Hammer Straße oder in den Hammer Steindamm nachgedacht werden.

Ich bin gespannt auf die nächsten Beschlüsse und Maßnahmen.

Mit freundlichen Grüßen

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Anlage:

Stellungnahme vom 19.08.2020