Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 21-2449  

 
 
Betreff: Planungsstand Bebauungsplanverfahren Wandsbek 83 - Am Neumarkt
Kleine Anfrage vom 25.11.2020
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antwort zu Anfragen
Verfasser:Dr. Natalie Hochheim (CDU-Fraktion)
Federführend:Interner Service   
Beratungsfolge:

Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

 

Der Bebauungsplan Wandsbek 83 ist eine innerstädtische Verdichtungsmaßnahme im Kerngebiet Wandsbek. Aufgrund der Verlagerung der jetzigen Sportfläche auf das Grundstück Am Neumarkt 40 und einer beabsichtigten Bebauung des bestehenden Sportplatzes Am Neumarkt 14 mit Wohnungen sind unterschiedliche städtebauliche Interessen berührt, die abgewogen werden müssen.

 

 

 

Vor diesem Hintergrund frage ich die Verwaltung:
Das Bezirksamt Wandsbek antwortet wie folgt:     07.12.2020

 

 

  1. Wie ist der Planungsstand des Bebauungsplanverfahrens Wandsbek 83?

 

Bezirksamt Wandsbek:

Der Bebauungsplanentwurf steht vor der förmlichen Behördenbeteiligung. Im Anschluss soll der Planungsausschuss mit der Zustimmung zur öffentlichen Auslegung befasst werden.

 

 

  1. Wann ist mit der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanes Wandsbek 83 zu rechnen?

 

Bezirksamt Wandsbek:

Nach derzeitigem Stand: Im ersten Halbjahr 2021.

 

 

  1. Wie viele Wohneinheiten sind aktuell für den nördlichen Teilbereich, auf dem jetzigen Sportplatz, geplant?

 

Bezirksamt Wandsbek:

Nach derzeitigem Stand sind etwa 380 Wohneinheiten geplant.

 

 

  1. Wieviel Bruttogeschossfläche im Wohnungsbau ist aktuell geplant?

 

Bezirksamt Wandsbek:

Nach derzeitigem Stand ist eine Bruttogeschossfläche von ca. 36.000 m² geplant.

 

 

  1. Welche Bruttogeschossfläche war zum Zeitpunkt der Öffentlichen Plandiskussion für den Wohnungsbau geplant?

 

Bezirksamt Wandsbek:

Siehe Antwort zu Frage 4.

 

 

  1. Welchen Unterschied in der Bruttogeschossfläche gibt es von der Öffentlichen Plandiskussion zur heutigen Planung und warum?

 

Bezirksamt Wandsbek:

Entfällt, siehe Antworten zu den Fragen 4. und 5.

 

 

  1. Welche Geschossigkeit ist für den Teilbereich des Wohnungsbaus geplant?

 

Bezirksamt Wandsbek:

Es sind in der Regel 5, stellenweise bis zu 6 Geschosse geplant.

 

 

  1. Welche Geschossigkeit wurde für den Teilbereich des Wohnungsbaus zum Zeitpunkt der Öffentlichen Plandiskussion vorgestellt?

 

Bezirksamt Wandsbek:

Siehe Antwort zu Frage 7.

 

 

  1. Welche Unterschiede in der Geschossigkeit des Wohnungsbaus gibt zum Zeitpunkt der Öffentlichen Plandiskussion zur heutigen Planung und warum?

 

Bezirksamt Wandsbek:

Entfällt, siehe Antworten zu den Fragen 7. und 8.

 

 

  1. Welche anderen Änderungen in der Planung gibt es vom Zeitpunkt der Öffentlichen Plandiskussion zur jetzigen Planung für den Teilbereich des Wohnungsbaus und warum?

 

Bezirksamt Wandsbek:

Der Planungsprozess ist noch nicht abgeschlossen. Im Übrigen siehe Antwort zu Frage 1.

 

 

  1. Warum wird der Bebauungsplan als Angebotsplan durchgeführt und nicht wie auf der öffentlichen Plandiskussion als Vorhabenbezogener Bebauungsplan geplant? Wer trägt die Kosten für den Angebotsplan?

 

Bezirksamt Wandsbek:

Auf Grund von Änderungen im Verhältnis zwischen vorhabenbezogenen und nicht vorhabenbezogenen Flächenanteilen im Plangebiet wurde ein Wechsel der Verfahrensart erforderlich. Die Kosten des Bebauungsplanverfahrens werden unabhängig davon durch die planungsbegünstigte vorherige Vorhabenträgerin getragen.

 

 

  1. Wie viele Parkplätze werden im nördlichen Teilgebiet des Bebauungsplanes (geplanter Wohnungsbau - jetziger Sportplatz) oberirdisch und in Garagen nachgewiesen?

 

Bezirksamt Wandsbek:

Nach derzeitigem Stand sollen im öffentlichen Straßenraum etwa 73 Parkstände realisiert werden. In Tiefgaragen sollen zudem insgesamt ca. 183 Stellplätze für den Wohnungsbau sowie ca. 23 Stellplätze für Gewerbenutzungen untergebracht werden. Im Übrigen siehe Antwort zu Frage 10.

 

 

  1. Wird der neue Sportplatz mit oder ohne Tribüne realisiert?

 

Bezirksamt Wandsbek:

Der neue Sportplatz wird ohne Tribüne realisiert werden (siehe auch Planungsausschuss vom 23.06.2020 TOP 5.3.).

 

 

  1. Wird der neue Sportplatz regionalligatauglich ausgestattet? Wenn nein, warum nicht?

 

Bezirksamt Wandsbek:

Nach Auskunft des für den Spielbetrieb der Regionalliga zuständigen Norddeutschen Fußball Verbandes sind für Spiele der Regionalliga folgende Kriterien unbedingt notwendig:

-       Spielfeldgröße nach Norm des Deutschen Fußball Bundes,

-       Belag: entweder Naturrasen oder Kunstrasenplätze als originäre Austragungsorte:

Ausweichplätze müssen mindestens den Anforderungen der DIN EN DIN EN 15330

 1:2013, DIN 18035, 2014-10, Teil 7 mit gefüllter Polschicht oder höher entsprechen.

-          Der Gastverein, die Schiedsrichterin bzw. der Schiedsrichter und die Schiedsrichter-Assistentinnen und -Assistenten haben Anspruch auf hinreichend große und saubere Umkleideräume. Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter und ihre Schiedsrichter-Assistentinnen und -Assistenten sind gesondert von den Mannschaften unterzubringen.

In Hamburg ist es obligatorisch, dass diese Kriterien beim Sportplatzbau beachtet werden unabhängig davon, zu welchem Zweck der zukünftige Sportplatz geeignet ist.

Für den Fall von sicherheitsrelevanten Spielen in der Regionalliga (Vorgabe der Polizei) ist das Spiel an einem Ort zu verlegen, der erhöhte Sicherheitsauflagen erfüllt. In Hamburg wäre das z. B. das Stadion Hoheluft.

 

 

  1. Hat die Verwaltung mit dem Betreiber des auf dem Nachbargrundstück zum neuen Sportplatz geplanten gewerblichen Parkhauses Kontakt aufgenommen und eine (teilweise) öffentliche Nutzung des Parkhauses in den Abendstunden und am Wochenende vereinbart? Wenn ja, inwiefern? Wenn nein, warum nicht?

 

Bezirksamt Wandsbek:

Dieses Gespräch wurde bisher durch das Bezirksamt nicht geführt. Sobald die Planung für den verlagerten Sportplatz weiter fortgeschritten ist, soll das geschehen.

 

 

  1. Welche Ergebnisse haben die Geruchsimmissionsschutzgutachten für das Plangebiet gebracht?

 

Bezirksamt Wandsbek:

Nach dem Stand der Erkenntnisse sind keine Geruchsimmissionen zu erwarten, welche die mit der Planung beabsichtigten Nutzungen ausschließen würden.

 

 

  1. Welche Maßnahmen wurden ergriffen oder müssen noch ergriffen werden, damit nach dem Geruchsimmissionsschutz der Wohnungsbau im Plangebiet umgesetzt werden kann?

 

Bezirksamt Wandsbek:

Im Bereich benachbarter Betriebe wurden Prozesse und Anlagen optimiert.

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Anlage/n:

keine Anlage/n