Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 19/0417  

 
 
Betreff: Die Brücke ins Nichts in Poppenbüttel - keine Brücke und kein P+R-Haus in Sicht?
Debattenantrag der SPD-Fraktion
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
16.06.2011 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

              Drucksachen-Nr. 19/0417

              09.06.2011


 

Antrag

der SPD-Fraktion

- öffentlich -


der Mitglieder der Bezirksversammlung  André Schneider, Lars Kocherscheid-Dahm,
Hans-Joachim Klier, Xavier Wasner, Gudrun Wendt und Fraktion


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

16.06.2011

3.5

 


!Titel!


Die Brücke ins Nichts in Poppenbüttel – keine Brücke und kein P+R-Haus in Sicht?

Debattenantrag der SPD-Fraktion


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt/Fragen

 


Der nicht zu Ende geführte Umbau der Verkehrsanlage Poppenbüttel ist weiterhin ein großes Ärgernis vor Ort und wird durch den „Treppenstummel“ der ins Leere führt symbolträchtig dokumentiert.

 

Nach heutiger Informationslage wird die Herstellung der barrierefreien Fußgängerbrücke voraussichtlich erst im Jahr 2012 erfolgen, da es aufgrund von Planänderungen (Wegfall des P+R-Hauses über den Gleisen) inzwischen zu weiteren Verzögerungen gekommen ist. Es ist der Stadt dann in weit über fünf Jahren Planungs- und Bauzeit nicht gelungen, eine provisorische Lösung zu erreichen, die für eine besseren Übergang zwischen S-Bahn und Busbahnhof gesorgt hätte und die von der Kommunalpolitik auf allen Ebenen stets eingefordert wurde; geschweige denn, das Gesamtprojekt baulich umzusetzen. Die Nutzer des ÖPNV und die direkten Anlieger müssen seitdem unzumutbare Einschränkungen in Kauf nehmen und umständliche und schlecht ausgeschilderte Umwege zur Erreichung Ihrer Anschlüsse an Busse oder zur S-Bahn nutzen.

 

Wiederholt wurde die mangelhafte und widersprüchliche Informationspolitik aller beteiligten Dienststellen und Unternehmen hervorgehoben. Es ist an der Zeit, nun endlich transparent über den weiteren Ablauf des Planungs- und Umsetzungsprozesses zu informieren und für eine kundenfreundliche Wegeführung während der Umbauarbeiten Sorge zu tragen. Der in der Bevölkerung zu Recht als Planungschaos wahrgenommene Ablauf muss ein Ende durch klare und nachvollziehbare Aussagen der Verantwortlichen haben.

 

Der berechtigte Unmut vor Ort setzt sich aktuell fort, weil Planungsideen zu einem P+R-Haus auf einem der vorhandenen P+R-Plätze am Stormarnplatz oder am Tennigkeitweg kursieren. Auch hierzu muss schnell und transparent informiert und mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern das Gespräch gesucht werden.

 

 

 

Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung beschließen:


 

Beschlussvorschlag

 


Die zuständigen Fachbehörden werden gebeten, in eine der nächsten Sitzungen des Regionalausschusses Alstertal sachkundige Referenten zu entsenden, die

 

        zum aktuellen Stand der Planungen/im Zuge der Fertigstellung der Fußgängerbrücke am S- und Busbahnhof Poppenbüttel

 

und

 

zum aktuellen Planungsstand der P+R-Parkplätze, bzw. zum Bau eines P+R-Hauses am Bahnhof Poppenbüttel

 

aussagefähig sind und Fragen beantworten können.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen