Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 19/0460  

 
 
Betreff: Neugestaltung des Bahnhofsareals Rahlstedt - Zügig handeln, Maßnahmen bündeln!
Beschluss der Bezirksversammlung vom 19.05.2011 (Drs.-Nr.: 19/0245)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Rahlstedt
22.06.2011 
Sitzung des Regionalausschusses Rahlstedt ungeändert beschlossen   
Bezirksversammlung Wandsbek
16.06.2011 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   
Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus
18.08.2011 
Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

 

 

              Drucksachen-Nr. 19/0460

              15.06.2011


 

Mitteilung

des Bezirksamtes

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

16.06.2011

12.9

Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus

18.08.2011

5.3

 


!Titel!


Neugestaltung des Bahnhofsareals Rahlstedt – Zügig handeln, Maßnahmen bündeln!

Beschluss der Bezirksversammlung vom 19.05.2011 (Drs.-Nr.: 19/0245)


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


Folgender Beschluss wurde gefasst:

1. Die Bezirksversammlung Wandsbek begrüßt und unterstützt die beabsichtigte kurzfristige Neubebauung der Fläche des alten Rahlstedter Bahnhofs ausdrücklich und bekräftigt ihre Forderungen nach einer städtebaulich attraktiven Gestaltung der Fläche und ihres Umfelds, die auch die Überbauung öffentlicher Flächen vor dem heutigen Bahnhofsgebäude mit einschließt.


2. Die Bezirksversammlung hält die so genannte Bahnhofsumfahrt vor den Bahnhofsgebäuden, die während der Bauarbeiten ohnehin gesperrt werden muss, dauerhaft für entbehrlich. Diese Straßenverbindung wurde seinerzeit explizit als Anbindung des Bahnhofsgebäudes geschaffen, die dortigen Parkplätze waren als Haltepunkte für Abholer für den Bahnhof errichtet worden. Dieser Bedarf ist mit der Schließung des Bahnhofsgebäudes weggefallen. Die Verwaltung setzt daher umgehend das notwendige Verfahren in Gang, um die Bahnhofsumfahrt aufzugeben und ihre Fläche der Fußgängerzone zuzuschlagen. Der Fortbestand der Fußgängerzone Rahlstedter Bahnhofstraße und ihrer Nutzung für den Wochenmarkt soll weiterhin gewährleistet sein.


3. Im Zuge des laufenden Grundinstandsetzungs-Programms für die Fußgängerzonen im Rahlstedter Ortskern wird die Planung für den Bereich Rahlstedter Bahnhofstraße/ Helmut-Steidl-Platz durch das Bezirksamt vorgezogen. Ziel ist es, die Planungen noch in diesem Jahr aufzunehmen und den Bauabschnitt parallel zum entstehenden Neubau auf dem Bahnhofsgrundstück fertigzustellen. Hierbei soll ausdrücklich ein Fortbestand des Wochenmarktes auf diesen Flächen berücksichtigt und gewährleistet werden.


4. Das Bezirksamt stellt sicher, dass die interessierte Öffentlichkeit in die Planungen für unter 3. genannte Um- bzw. Neugestaltung der Fläche frühzeitig und umfangreich einbezogen wird. Hierzu werden kurzfristig Beteiligungsmodelle wie Planungswerkstätten, öffentliche Veranstaltungen etc. geprüft und die verschiedenen Varianten den zuständigen Ausschüssen der Bezirksversammlung vorgestellt. Ziel ist es, die anstehenden Planungen soweit wie möglich in einem Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit zu lassen.

 

 

 

Zum Beschluss nimmt das Bezirksamt wie folgt Stellung:

 

Zu 2.

Auf die Bahnhofsumfahrt vor den Bahnhofsgebäuden kann aus Sicht des Bezirksamtes verzichtet werden, wenn bei der bestehenden und geplanten Bebauung die Erreichbarkeit (Stellplatzanfahrt, Belieferung etc.) auch während der Markttage gewährleistet werden kann. Die Verwaltung empfiehlt die Belange der Polizei, der Feuerwehr und den Standpunkt der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation zu beachten bzw. einzuholen. Zu bedenken sind die Belange der Bürgerinnen und Bürger mit eingeschränkter Mobilität, da sich die Wege verlängern.


Ein Verfahren zur Aufhebung der Bahnhofsumfahrt sollte mit der Planung angestrebt werden.


Zu 3.

Das entsprechende Arbeitsprogramm des Fachamtes Management des öffentlichen Raumes befindet sich derzeit in der politischen Abstimmung (Drs. 19/0207 und 19/0210). Der Leiter des Fachamtes Management des öffentlichen Raumes wird hierzu Gespräche mit den Fachsprechern des WVT führen.


Zu 4.

Das Bezirksamt ist sich der Bedeutung des Vorhabens für die Rahlstedter Öffentlichkeit bewusst. Im Rahmen der Möglichkeiten prüft das Bezirksamt, inwieweit die vorgeschlagenen Wege in finanzieller und personeller Hinsicht umsetzbar sind. Das Bezirksamt wird im Rahmen der Gremienbefassungen in öffentlicher Sitzung auch dem Informationsbedürfnis Rechnung tragen.


 

Beschlussvorschlag

 


Die Bezirksversammlung wird um Kenntnisnahme gebeten.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen