Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 19/0653  

 
 
Betreff: Ausbau der Unterquerung des Ring 2 auf dem Wandsewanderweg
Beschluss der Bezirksversammlung vom 19.05.2011 (Drs.-Nr.: 19/0263)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
25.08.2011 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   
Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek
07.09.2011 
Sitzung des Regionalausschusses Kerngebiet Wandsbek ungeändert beschlossen   
Planungsausschuss
13.09.2011 
Sitzung des Planungsausschusses ungeändert beschlossen   
Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus
22.09.2011 
Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus ungeändert beschlossen   
Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek
19.10.2011 
Sitzung des Regionalausschusses Kerngebiet Wandsbek ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Anlage/n

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

              Drucksachen-Nr. 19/0653

              17.08.2011


 

Mitteilung

des vorsitzenden Mitglieds der Bezirksversammlung

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

25.08.2011

12.39

Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek

07.09.2011

6.4

Planungsausschuss

13.09.2011

5.3

Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus

22.09.2011

6.14

Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek

19.10.2011

5.1

 


!Titel!


Ausbau der Unterquerung des Ring 2 auf dem Wandsewanderweg

Beschluss der Bezirksversammlung vom 19.05.2011 (Drs.-Nr.: 19/0263)


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


Die Verwaltung wurde gebeten zu prüfen, ob eine wie in der Anlage dargestellte Form der Straßenunterquerung an der Wandsbeker Allee technisch möglich ist und ggf. zu kalkulieren, welche Kosten eine solche Maßnahme verursachen würde.

 

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) nimmt in Abstimmung mit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt  (BSU) zum Beschluss wie folgt Stellung:

 

Im Hinblick auf die technische Machbarkeit eines Umbaus der Straßenunterführung wird auf die Antwort zur Drucksachennummer 18/3594 verwiesen, welche sich auf eine Wegeführung des Wandsewanderweges unter Berücksichtigung einer Fußgängerbrücke auf der Ostseite der Wandsbeker Allee bezieht. Es wird darauf hingewiesen, dass abgesicherte Kostenangaben einer Fortführung der Planung bedürfen und im Etat der BWVI aufgrund der angespannten Haushaltslage keine Mittel für die vom Bezirksamt vorgeschlagene Baumaßnahme zur Verfügung stehen.

 

Eine stringentere Führung des Wegeverlaufs ist wünschenswert. Ob die Verlegung des Wanderweges von der Nord- auf die Südseite - durch Verzicht auf ein Brückenbauwerk - tatsächlich zu einer Senkung der Gesamtkosten führt, kann nicht beurteilt werden.

Um dies hinsichtlich der technischen Realisierbarkeit und der damit verbundenen Kosten prüfen zu können, sollte von der zuständigen Stelle eine entsprechende Machbarkeitsstudie mit Kostenkalkulation durchgeführt werden.


Die zuständige Stelle ist laut Anordnung über Zuständigkeiten im Gartenwesen für Entwurf, Ausführung und Unterhaltung von Grün- und Erholungsanlagen das Bezirksamt Wandsbek.

Nach hiesigem Kenntnisstand sollten bei der Prüfung durch das Bezirksamt Wandsbek nachfolgende Punkte Berücksichtigung finden:

 

        Der nördliche Wanderweg ist vor wenigen Jahren im Rahmen einer großen Sielerneuerung umgebaut und erneuert worden. Ein Rückbau zugunsten eines südlichen Wanderweges ist wegen der erforderlichen Freihaltung der Sieltrasse wahrscheinlich gar nicht möglich.

 

        Die Grünfläche am südlichen Ufer (Flurstück 3038 Verwaltungsvermögen BSU/Stadtgrün) ist mit Gehölzen, Bäumen bestanden, die bei Verlegung des Wanderweges gefällt werden müssten.

 

        Eine Inanspruchnahme des Gewässerrandstreifens Flurstück 3731 Verwaltungsvermögen BSU/Gewässer) kann aus gewässerökologischer Sicht kaum in Betracht kommen (Wasserrahmenrichtlinie). Um den „ökologischen“ Schaden so gering wie möglich zu halten, kommt eigentlich nur die Brückenvariante in Betracht. 

Das vom Bezirkamt Wandsbek beauftragte Gutachten „Qualifizierung des Wandsegrünzuges“ - Endbericht (2010) empfiehlt die Neugestaltung der Unterführung in Kombination mit dem Brückenneubau. Eine Verlegung des Wandseweges an das südliche Ufer ist darin nicht vorgesehen, stattdessen soll das südliche Ufer als mindestens 10 m breiter Uferrandstreifen ausgebildet werden. Der aktuelle Prüfauftrag geht nicht konform mit den Ergebnissen des Gutachtens.

 

Im Übrigen würden durch eine Verlegung des Wandseweges Investitionen für die Neuherrichtung der Grünanlage (Wegebau) erforderlich, die bei unterstellter Finanzierung aus dem Grünhaushalt - aus gesamtstädtischer Sicht - als nicht prioritär zu bewerten sind, da am nördlichen Ufer ein sehr gut nutzbarer, erst vor wenigen Jahren hergerichteter Weg vorhanden ist.


 

Beschlussvorschlag

 


Die Bezirksversammlung wird um Kenntnisnahme gebeten.


 


 

 

Anlage/n:

Skizze

18/5516