Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 19/1051  

 
 
Betreff: Stellungnahme zum Entwurf der Globalrichtllinie SAE/SH
Interfraktioneller Antrag
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit   
Beratungsfolge:
Jugendhilfeausschuss
26.10.2011 
Sitzung des Jugendhilfeausschusses ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

Az.               Drucksachen-Nr. 19/1051

              26.10.2011


 

Antrag

- öffentlich -


Marc Buttler, Claudia Mahler, Ortwin Schuchardt, Anja Quast, Christine Krahl, Xavier Wasner (SPD),  Franziska Hoppermann, Claudia Folkers, Eckard Graage,, Huy Tam-Van (CDU), Sabine Bick, Michael Leipold (GAL), Helga Daniel und Philipp Reinhold (FDP), Svenja Spohr (Die Linke)


 

Beratungsfolge

am

TOP

Jugendhilfeausschuss

26.10.2011

8.1.1

 


!Titel!


Stellungnahme zum Entwurf der Globalrichtllinie SAE/SH

Interfraktioneller Antrag


!Titel!


 


 


Sachverhalt:

 


 


 

Beschlussvorschlag:

 


Der Jugendhilfeausschuss unterstützt das Ziel der Globalrichtlinie, präventive Angebote in den Sozialräumen zu fördern, die ein Handeln des Jugendamtes zum Schutz des Kindeswohls gar nicht erst erforderlich machen. Auch die Förderung sozialräumlicher Angebote, die in geeigneten Fällen eine Maßnahme der Hilfe zur Erziehung ersetzen können, ist zu begrüßen. Die angestrebte Begrenzung der Fallzahlen von Hilfen zur Erziehung darf nicht dazu führen, dass diese Form der Hilfe nicht gewährt wird, wenn sie im Interesse eines Kindes oder eines Jugendlichen erforderlich und angemessen ist.

Die Ausgestaltung der sozialräumlichen Angebote und Hilfen muss sich an den Bedürfnissen der Kinder, Jugendlichen, Heranwachsenden und Familien orientieren.    

 

Um zu gewährleisten, dass die fachliche Kompetenz vor Ort ausreichend berücksichtigt und in die Evaluation der auszubauenden Sozialraumangebote auch einfließen kann, ist eine Ergänzung erforderlich. Die bezirklichen Jugendhilfeausschüsse sollten explizit genannt und im Verfahren frühzeitig berücksichtigt werden.

 

Hierzu sollten die Punkte 4.1 und 4.3 wie folgt ergänzt werden:

4.1. Anforderungen an die Planung der Bezirksämter

Die Planung und konzeptionelle Ausgestaltung der sozialräumlichen Angebote auf der Basis dieser Globalrichtlinie ist Aufgabe der Bezirksämter. Daran sind die Jugendhilfeausschüsse zu beteiligen. Die Bezirksämter gewährleisten die laufende Überprüfung der Bedarfsangemessenheit  und Weiterentwicklung des vorhandenen Hilfesystems entsprechend der in den Kontrakten vereinbarten Verfahren. Sie berücksichtigen dabei Impulse aus dem ASD wie auch Impulse örtlicher Träger und Gremien sowie des Jugendhilfeausschusses. Das aus der Summe der vom ASD betreuten Familien abzuleitende Wissen um Lebenslagen und Bedarfe der Familien in einem Sozialraum wird in die laufende Fortschreibung der sozialräumlichen Angebote einbezogen.

...

Die Bezirksämter entwickeln geeignete Verfahren zur regelmäßigen (mindestens jährlichen) Überprüfung und Weiterentwicklung der vorhandenen Angebotsstruktur der sozialräumlichen Angebote. An der Entwicklung des Verfahrens sowie der Bewertung der Ergebnisse wird der Jugendhilfeausschuss beteiligt.

 

4.3. Anforderungen an die Mitwirkung des ASD in den Sozialräumlichen Angeboten

Die Bezirksämter stellen die Präsenz ...sicher. Jedes Bezirksamt trifft Regelungen zur Netzwerkarbeit und zum Netzwerkmanagement, … geregelt sind. An der Erstellung dieser Regelungen sind die Jugendhilfeausschüsse zu beteiligen.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen