Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 19/1616  

 
 
Betreff: Überprüfung der Notwendigkeit eines Rückhaltsbeckens in der Planung zur endgültigen Herstellung der Straße "Im Berge"
Beschluss der Bezirksversammlung vom 03.11.2011 (Drs.Nr.: 19/1062 u. 19/1118)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
23.02.2012 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   
Regionalausschuss Walddörfer
01.03.2012 
Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Anlage/n

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

 

 

              Drucksachen-Nr. 19/1616

              10.02.2012


 

Mitteilung

des Bezirksamtes

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

23.02.2012

12.8

Regionalausschuss Walddörfer

01.03.2012

6.4

 


!Titel!


Überprüfung der Notwendigkeit eines Rückhaltsbeckens in der Planung zur endgültigen Herstellung der Straße „Im Berge“

Beschluss der Bezirksversammlung vom 03.11.2011 (Drs.Nr.: 19/1062 u. 19/1118)


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


Titel!

Folgender Beschluss wurde gefasst:

 

1.Der Berechnungsnachweis für die Notwendigkeit eines Rückhaltebeckens auf Flurstück Volksdorf 3214 ist der Bevölkerung und den Fraktionen der Bezirksversammlung auf geeignete Weise (z. B. durch Veröffentlichung im Internet und/oder Auslage im Kundenzentrum Volksdorf) bekannt zu machen.

 

2. Die Planung ist noch einmal dahingehend zu prüfen, ob auf dem genannten Flurstück auf ein Rückhaltebecken verzichtet werden kann. Falls nicht, wird um eine Bürgerbeteiligung im Moderationsverfahren gebeten, um die Anlieger aktiv in das Verfahren einzubeziehen, Alternativen

zu erörtern und Eingriffe in die Natur und den Erlebnisraum so gering wie möglich zu halten.

 

3. Sollte die Prüfung und Punkt 2. der vorliegenden Anfrage zu einem positiven Ergebnis für den Bau eines Rückhaltebeckens kommen, ist dies auch dadurch zu dokumentieren, dass während mindestens eines Starkregenereignisses Fotos von der Straße Im Berge und den umliegenden Straßen gemacht werden, die die Wasserstände in den einzelnen Straßen aufzeigen.

 

4. Die Planung ist so zu ändern, dass auch für den Fall, dass kein Rückhaltebecken gebaut wird, an der südwestlichen Ecke der Kreuzung Im Berge mit dem Wulfsdorfer Weg ein Abfluss des Wassers in das Siel möglich ist, damit die sich dort regelmäßig bildende Pfütze verschwindet.

 

5. Dem Regionalausschuss Walddörfer ist regelmäßig über den Stand der Planung, insbesondere über Änderungen, durch Mitteilungen der Verwaltung zu berichten.

 

6. Vor Beginn der Ausschreibung der Baumaßnahmen ist die endgültige Planung im Regionalausschuss nochmals vorzustellen und ein zustimmender Beschluss der Bezirksversammlung herbeizuführen.

 

 

 

 

Zu dem Beschluss nimmt das Bezirksamt wie folgt Stellung:

 

Zu 1.

Die hydraulischen Berechnungen (Anlage) werden, dem Votum der Bezirksversammlung entsprechend, den Mitgliedern der Bezirksversammlung zur Kenntnis gegeben und im Kundenzentrum Volksdorf öffentlich ausgelegt. Das Entwässerungskonzept von 2008 wurde im Anschluss weiter bearbeitet, ohne dass es zu einem Abschluss gekommen ist bzw. in diesem Konzept Beachtung findet.

 

Zu 2.

Das Rückhaltebecken ist erforderlich, um das Wasser im Planungsgebiet weitgehend nicht nur verzögert der Lottbek zuzuführen, sondern möglichst weitgehend zu versickern, da die Lottbek kein zusätzliches Oberflächenwasser aufnehmen kann. Eine unverzögerte Einleitung in die Lottbek verlagert die Wasserproblematik vom Ort der Ableitung zu den Unterlieger-grundstücken an der Lottbek.

Zurzeit ruht die Planung; bei der Wiederaufnahme werden die Anlieger jedoch mit einbe-zogen. Auf ein Moderationsverfahren kann aus Sicht von MR deshalb verzichtet werden.

 

Zu 3.

Für ein Rückhaltebecken steht kein Alternativstandort im Planungsgebiet zur Verfügung. Als einzige - technische - Alternative sind unterirdische Rigolen zur Versickerung denkbar. Diese Bauwerke sind konstruktionsbedingt der unmittelbaren Sichtkontrolle entzogen und werden im Bezirk Wandsbek aufgrund der erheblich höheren Investitionskosten und der aufwändi-geren und teureren Unterhaltungsarbeiten nicht zugelassen.

 

Zu 4.

Siehe zu 2. und 3.

 

Zu 5.

Die Verwaltung wird dem Regionalausschuss Walddörfer regelmäßig über den Stand der Planung durch Mitteilungen berichten.

 

Zu 6.

Die endgültige Planung wird dem Regionalausschuss nochmals vor Beginn der Ausschreibung der Baumaßnahme vorgestellt.


 

Beschlussvorschlag

 


Die Bezirksversammlung Wandsbek wird um Kenntnisnahme gebeten.


 


 

 

Anlage/n:

Hydraulische Berechnung