Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 19/1626  

 
 
Betreff: Bebauungsplanverfahren Rahlstedt 128 - Güstrower Weg
- Zustimmung zur Feststellung
Beschlussvorlage des Planungsausschusses
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Planungsausschuss
21.02.2012 
Sitzung des Planungsausschusses ungeändert beschlossen   
Bezirksversammlung Wandsbek
23.02.2012 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Anlage/n

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

 

 

              Drucksachen-Nr. 19/1626

              13.02.2012


 

Beschlussvorlage

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Planungsausschuss

21.02.2012

4.3

Bezirksversammlung

23.02.2012

6.1

 


!Titel!


Bebauungsplanverfahren Rahlstedt 128 – Güstrower Weg

- Zustimmung zur Feststellung

Beschlussvorlage des Planungsausschusses


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


- ursprünglich Beschlussvorlage der Verwaltung im Planungsausschuss vom 21.02.2012

- einstimmig beschlossen

 

1.         Anlass der Planaufstellung

 

Sowohl der Städtebauliche Rahmenplan zum Ortskern Rahlstedt von 2004 als auch das städtebaulich-landschaftsplanerische Gutachten zur Qualifizierung des Wandsegrünzuges von 2010 sehen für den Bereich östlich des Güstrower Wegs eine städtebauliche Weiterentwicklung und bauliche Ergänzung vor. Durch den Bebauungsplan werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Neubebauung beziehungsweise eine der Lage am Rande des Rahlstedter Zentrums entsprechende Wohnungsbauentwicklung auf den Grundstücken Güstrower Weg 2-10 geschaffen. Die Festsetzung als Hochgaragenbebauung des bestehenden Bebauungsplans Rahlstedt 61 blockiert bislang eine bauliche Entwicklung auf diesen Grundstücken. Die im Bebauungsplan Rahlstedt 61 vorgesehene Verbindungsstraße als Teil einer Ringerschließung um das Zentrum durch die daran anschließenden Flächen der Wandse-Niederung gilt heute als obsolet. Diese Flächen sollen unter Beachtung des festgelegten Überschwemmungsgebietes und der gesetzlich geschützten Biotope gesichert werden. Der im Plangebiet gelegene Teil der villenartigen Bebauung in der Parchimer Straße soll weiterhin in seiner Struktur erhalten werden.

 

2.         Kommunalpolitische Aspekte

 

Mit der planungsrechtlichen Umsetzung der Ergebnisse des städtebaulichen Rahmenplans sowie des Gutachtens zur Qualifizierung des Wandsegrünzuges werden Bebauungsmöglichkeiten auf bereits erschlossene Flächen geschaffen. Das Bebauungsplanverfahren wird gemäß §13a BauGB als Bebauungsplan der Innenentwicklung im beschleunigten Verfahren durchgeführt.

 

3.         Planungsdaten

 

Einleitungsbeschluss durch den Planungsausschuss                                                                      02.09.2008

Öffentliche Plandiskussion                                                                                                                              06.12.2010

Beschluss des Planungsausschuss über Fortführung des Verfahrens                                          18.01.2011

Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange                         10.06.- 08.07.2011

Zustimmung des Planungsausschusses zur öffentlichen Auslegung                                          28.06.2011

Arbeitskreis I (Behördenbeteiligung)                                                                                                  05.08.2011

Information des Planungsausschusses über Planänderungen (aus AK I)                                          23.08.2011

Aufstellungsbeschluss                                                                                                                              31.08.2011

Öffentliche Auslegung                                                                                                                14.09.-14.10.2011

Arbeitskreis II (Behördenbeteiligung nach öffentlicher Auslegung)                                          28.10.2011

Beschluss des Planungsausschusses über erneute öffentliche Auslegung                            29.11.2011

Erneute öffentliche Auslegung                                                                                                  23.01.-03.02.2012

Arbeitskreis II (Behördenbeteiligung nach erneuter öffentlicher Auslegung)                            entfällt

 

4.         Öffentliche Auslegung und Abstimmung mit den Trägern öffentlicher Belange

 

Im Rahmen der ersten öffentlichen Auslegung sind zwei Stellungnahmen eingegangen. Der Anregung, auf einem dem Rahlstedter Zentrum zugewandten Grundstück (Flurstück 5615, Ecke Güstrower Weg/Hagenower Straße) eine höhere GRZ von 0,6 festzusetzen, wird aus städtebaulichen Gründen gefolgt. Der Arbeitskreis II (Behördenbeteiligung nach öffentlicher Auslegung) hat dem Bebauungsplan-Entwurf und dem Abwägungsvorschlag zugestimmt.

 

Die Änderung des Maßes der Nutzung (GRZ von 0,6 statt bisher 0,4 für das Flurstück 5615) machte eine erneute öffentliche Auslegung des Bebauungsplan-Entwurfes erforderlich. Gemäß § 4a Abs. 3 Sätze 2 und 3 BauGB wurde diese Auslegung auf den geänderten Teil des Bebauungsplan-Entwurfes beschränkt und die Dauer der Auslegung auf zwei Wochen verkürzt. Im Rahmen der erneuten öffentlichen Auslegung sind keine Stellungnahmen eingegangen (Stand 08.02.2012). Aus diesem Grund wird auf eine erneute Behördenbeteiligung nach öffentlicher Auslegung (Arbeitskreises II) verzichtet.


 

Beschlussvorschlag

 


Die Bezirksversammlung wird gebeten, der Feststellung des Bebauungsplan-Entwurfs zuzustimmen.


 


 

 

Anlage/n:

Planzeichnung zum Bebauungsplan Rahlstedt 128

Text zum Bebauungsplan Rahlstedt 128

Begründung zum Bebauungsplan Rahlstedt 128

Auswertung der Stellungnahmen zur öffentlichen Auslegung vom 14.09.2011 bis 14.10.2011 (Abwägungsvorschlag der Verwaltung unter Berücksichtigung der Entscheidung des Planungsausschusses vom 29.11.2011)