Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 19/1648  

 
 
Betreff: Für ein attraktives Quartier: Tempo 30 für die Jenfelder Au
Interfraktioneller Debattenantrag der Fraktionen von SPD, GAL, CDU, FDP und Die Linke
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
23.02.2012 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

Az.               Drucksachen-Nr. 19/1648

              16.02.2012


 

Antrag

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

23.02.2012

4.4

 


!Titel!


Für ein attraktives Quartier: Tempo 30 für die Jenfelder Au

Interfraktioneller Debattenantrag der Fraktionen von SPD, GAL, CDU, FDP und Die Linke


!Titel!


 


 


Sachverhalt:

 


Auf dem Gelände der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne in Jenfeld entsteht mit der „Jenfelder Au“ (Bebauungsplan-Gebiet Jenfeld 23) ein neues Wohngebiet im Bezirk Wandsbek.

 

In den vergangenen Jahren haben planende und vorbereitende Verwaltungsdienststellen sowie politische Gremien und die Jenfelder Öffentlichkeit zahlreiche Anstrengungen unternommen, das geplante Wohngebiet zu einem attraktiven Areal werden zu lassen, das eine Bereicherung für den Stadtteil darstellt. Im Zuge der Planungen zur Liegenschaftserschließung der Jenfelder Au formulierte der Fachausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus der Bezirksversammlung Wandsbek bereits bei Vorliegen der ersten Planungen Anfang 2011 deutlich die Aufforderung, auch die geplante Haupterschließungsstraße Kellogg-Wilson-Straßefür eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h auszulegen. Die durch das Bezirksamt Wandsbek betriebene Prüfung dieser Intention wurde mit dem Ergebnis beendet, dass die polizeiliche Straßenverkehrsbehörde und die Hamburger Hochbahn AG als Träger des Busverkehrs einer Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit nicht zustimmen.

 

In dem Wissen, dass es sich um eine für den Busverkehr vorgesehene Straße handelt, hält die Wandsbeker Kommunalpolitik es gleichwohl für richtig und wichtig, dass diese Straße von Beginn an als 30 km/h-Bereich ausgewiesen wird. Zentrales Konzept der Jenfelder Au ist die Schaffung eines grünen Quartiers mit hoher Aufenthaltsqualität einem Faktor der auch direkt mit der Verkehrsbelastung eines Gebiets verknüpfbar ist. Denn neben der größeren Belastung durch höhere Geschwindigkeiten würden eine Kellogg-Wilson-Straße und eine Planstraße Hmit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h auch dazu führen, dass ein Durchfahren des Quartiers und auf diesem Wege eine Umfahrung der Straßen Kühnstraße und Jenfelder Allee attraktiv wird. Eine solche Abkürzungsstrecke soll hier von vornherein vermieden werden.

 

Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung beschließen:


 

Beschlussvorschlag:

 


 

  1. Die Bezirksversammlung Wandsbek spricht sich mit Nachdruck dafür aus, die im Rahmen der Erschließung der „Jenfelder Au“ im Bebauungsplan-Gebiet Jenfeld 23 entstehende Kellogg-Wilson-Straße sowie die „Planstraße H“ als Straßen mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h zu herzustellen. Dieses soll trotz der geplanten Bus-Linienführung durch diese Straßen geschehen, die die Bezirksversammlung ausdrücklich begrüßt.
     

Die zuständigen Fachbehörden werden gebeten, die Bestrebungen der Bezirksversammlung Wandsbek zu unterstützen und kurzfristig zu ermöglichen, die Kellogg-Wilson-Straße und die „Planstraße H“ für eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h auszuweisen. Die Bezirksversammlung Wandsbek ist der Auffassung, dass eine Busführung bei gleichzeitiger Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h in diesem Bereich als „Ausnahme von der Regel“ zu einer wesentlichen Attraktivitätssteigerung des Quartiers führt und damit zum Gelingen des lange erarbeiteten Gesamtkonzepts für die „Jenfelder Au“ beiträgt.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen