Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 19/1659  

 
 
Betreff: Bahnübergänge Jenfelder Straße nur für Fußgänger und Radvverkehr realisieren
Beschlussvorlage des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
23.02.2012 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

 

 

              Drucksachen-Nr. 19/1659

              17.02.2012


 

Beschlussvorlage

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

23.02.2012

9.13

 


!Titel!


Bahnübergänge Jenfelder Straße nur für Fußgänger und Radvverkehr realisieren

Beschlussvorlage des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


- ursprünglicher Antrag der Fraktion Die Linke (Drs.Nr. 19/ 1475) im Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus vom 16.02.2012

- Ziffer 1 und 3 vertagt

- Ziffer 2 mit Änderungen (im Beschlusstext kursiv) einstimmig beschlossen

 

Gemäß der Rahmenvereinbarung vom März 1990 zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Freien und Hansestadt Hamburg ist vorgesehen, alle höhengleichen Bahnübergänge der Bahnstrecke Lübeck-Hamburg aufzuheben und Ersatzmaßnahmen durchzuführen. Dazu gehört auch der beschrankte Bahnübergang „Jenfelder Straße“, der durch ein Straßenunterführungsbauwerk ersetzt werden soll. Wie im WVT vom 27.10.2011 erläutert wurde, ist beabsichtigt, nach erfolgter Planfeststellung mit der Umsetzung ab Sommer 2015 zu beginnen. Aufgrund der geringen Verkehrsbelastung am Bahnübergang Jenfelder Straße (im Jahr 2005 wurden ca. 3.000 - 4.000 Kfz/24h ermittelt) und der nahen Lage der benachbarten Bahnquerungen ergeben sich erhebliche Zweifel, ob an dieser Stelle eine Investition von € 23 Mio. (€ 17,0 Mio. für Baumaßnahmen und ca. € 6,0 Mio. u.a. für Grunderwerb und ökologische Ausgleichsmaßnahmen) zwingend erforderlich ist. Im Zuge des Projekts sind u.a. zwei Erschließungsstraßen, eine Brücke für die Firma Dolmar und umfangreiche Sielbauarbeiten vorgesehen. Die Gesamtbauzeit wird mit zwei Jahren angegeben. Durch die Verlagerung des Recyclinghofes Rahlau im Oktober d.J. ist im Übrigen mit einer Entlastung des Gewerbegebietes insbesondere durch LKWs und Kleintransporter zu rechnen. Wie aus der Antwort des Senats auf die SKA der Abgeordneten Heike Sudmann der Linksfraktion (Drucksache 20/2478) hervorgeht, treten an den benachbarten Bahnüber- bzw. -unterquerungen Holstenhofweg, Tonndorfer Hauptstraße und Sonnenweg „auch bei zeitweise starker Verkehrsbelastung keine nennenswerten Probleme auf, die sich auf den Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit auswirken“. Nach Einschätzung der zuständigen Behörde könnten die drei vorhandenen Querungen den zusätzlichen Verkehr aus der Jenfelder Straße verkraften. Einschränkend wird darauf verwiesen, dass Probleme bei der Verkehrsabwicklung an den benachbarten (westlich gelegenen) Knotenpunkten nicht auszuschließen seien. Eine Unterquerung nur für Fußgänger und Radverkehr dürfte analog der Unterführung Claudiusstraße in Marienthal an der gleichen Bahnstrecke bei rund € 3,0 Mio. liegen.

 

Die Bezirksversammlung möge beschließen:


 

Beschlussvorschlag

 


 

2. Die zuständige Fachbehörde wird gebeten, eine aktuelle Straßenverkehrszählung am

Bahnübergang Jenfelder Straße zu veranlassen (unter der Maßgabe: werktags , außerhalb der Schulferien).

 


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen