Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 19/2307  

 
 
Betreff: Abwasserentsorgung im Bezirk Wandsbek
Status:öffentlichDrucksache-Art:Anfrage gem. § 27 BezVG
  Aktenzeichen:123.30-10
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
16.08.2012 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   
Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
28.08.2012 
Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

Az. 123.30-10              Drucksachen-Nr. 19/2307

              21.06.2012


 

Anfrage

gem. § 27 Bezirksverwaltungsgesetz

- öffentlich -


             

Philip Buse, Dr. Gisbert Gürth, Claudia Folkers, Franziska Hoppermann, Olaf Böttger (CDU)             


 

Beratungsfolge

am

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Bezirksversammlung

16.08.2012

12.6

Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

28.08.2012

6.2

 


!Titel!


Abwasserentsorgung im Bezirk Wandsbek


!Titel!


 


 


Sachverhalt/Fragen

 


Zur Entsorgung der Abwässer aus den Ein- und Mehrfamilienhäusern wird entweder der Anschluss an das öffentliche Abwassernetz oder aber eine private Klärgrube genutzt.

 

Wir fragen die Verwaltung:

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) beantwortet die Fragen unter Beteiligung der Hamburger Stadtentwässerung (HSE) wie folgt:                                                                                    20.07.2012

 

1.    Wie viele von allen Haushalten im Bezirk Wandsbek sind an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen?

Mitte der neunziger Jahre hat sich mit der Erfordernis zur Umsetzung der Verordnung der EU-Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser eine abschließende Überprüfung durch die Hamburger Stadtentwässerung für alle noch wirtschaftlich an eine Kanalisation anschließbaren Bereiche im Hamburger Raum ergeben. 1998 entstand ein Maßnahmenkatalog, aus dem in Abstimmung mit den Fachdienststellen der Hamburger Behörden sowie den politischen Gremien der Bezirke sämtliche noch wirtschaftlich zu besiedelnden Strecken hervorgingen.

Das Restbesielungsprogramm ist abgeschlossen. Der Schmutzwasserbesielungsgrad der Stadt Hamburg liegt bei rd. 99 % der bebauten Grundstücke.

 

2.    In welchen der am Rande Hamburgs befindlichen Ortsteilen gibt es Ein- und Mehrfamilienhäuser, die nicht an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen sind?

Der HSE liegen keine Daten über die aktuell nicht an das öffentliche Sielnetz angeschlossenen Grundstücke vor.

 

3.    Bezüglich der privaten Klärgruben von Ein- und Mehrfamilienhäuser im Bezirk Wandsbek:

3.1.       Durch wen wird die Reinigung dieser privaten Klärgruben kontrolliert?

Die Überwachung von Kleinkläranlagen mit nachgeschalteter Versickerung des gereinigten Abwassers in den Untergrund unterliegt gemäß § 61 WHG der Selbstüberwachung. Weiterhin wird bei Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis für Kleinkläranlagen mit nachgeschalteter Versickerung durch die BSU ein Wartungsvertrag mit einer zertifizierten Fachfirma vorgeschrieben. Die entsprechenden Wartungsprotokolle sind der BSU in Kopie vorzulegen und werden dort zusätzlich geprüft. Bei Auffälligkeiten veranlasst die BSU ggf. eine Nachkontrolle der Anlagen.

 

3.2.       Wie oft findet diese Kontrolle statt?

In Abhängigkeit vom Anlagentyp der Kleinkläranlage findet eine solche Wartung zwei- bis viermal pro Jahr statt.

 

3.3.       Findet diese Kontrolle stichprobenartig statt oder werden ausnahmslos alle entsprechenden Haushalte kontrolliert?

Siehe Antwort zu 3.1.

 

3.4.       Wie wird diese Kontrolle dokumentiert?

Die Wartungsprotokolle werden in einer Datenbank abgelegt.


 


 


 


 

Anlage/n:

ohne Anlagen