Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 19/2315  

 
 
Betreff: Ausweitung des Programms "Kids in die Clubs" für ältere Jugendliche ermöglichen
Beschlussvorlage des Ausschusses für soziale Stadtentwicklung
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
16.08.2012 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

 

 

              Drucksachen-Nr. 19/2315

              27.06.2012


 

Beschlussvorlage

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

16.08.2012

7.3

 


!Titel!


Ausweitung des Programms „Kids in die Clubs“ für ältere Jugendliche ermöglichen

Beschlussvorlage des Ausschusses für soziale Stadtentwicklung


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


einstimmiger Beschluss des Ausschusses für soziale Stadtentwicklung vom 11.6.2012 über den geänderten Antrag der CDU-Fraktion Drs.Nr. 19/2176

 

Mit DrS.: 18/5220 vom 9.12.2010 fragte die Bezirksversammlung nach Möglichkeiten zur Erweiterung des Programmes „Kids in die Clubs“ für Jugendliche über 18 Jahre.

Eine ausführliche Beratung im Ausschuss für Soziale Stadtentwicklung unter Hinzuziehung eines Referenten der Hamburger Sportjugend sowie eine Debatte in der Bezirksversammlung war dieser Beschlussfassung vorrausgegangen.

Mit der Mitteilung DrS.: 18/5646 vom 17.02.2011 erfolgte die Antwort der Fachbehörde. Diese sah, nach damaligem Konzept, keine Möglichkeit der Förderung von über 18-Jährigen in der Vereinsmitgliedschaft.

Desweiteren wurde die Notwendigkeit einer Erweiterung des Angebotes für diese Altersgruppe als nicht unbedingt erforderlich angesehen, da die s. g. „Drop-out-Quote“ aus den Sportvereinen bereits im Alter von 14 Jahren beginnt. 

Die registrierten Wiedereintritte mit ca. 19 Lebensjahren waren für die Fachbehörde, laut eigener Aussage, ein Indiz für die persönliche Wertschätzung des Angebotes der Sportvereine.

Dieses mag ja der Fall sein, schließt jedoch nicht aus, dass Jugendliche ohne eigenes Einkommen und in Abhängigkeit einer von Transferleistungen betroffenen Familie die Angebote der Vereine nicht annehmen können. 

Der Antragsteller, die SPD-Fraktion, verwies  auch in ihrem Debattenantrag auf die Wichtigkeit dieser Thematik. Nicht unbedingt die Masse der Jugendliche ab 18 Jahre

sind die Zielgruppe des Antrages gewesen, sondern jene Jugendliche, welche durch Freude, Leistungen und/oder sozialem Engagement einen wertvollen Beitrag für den Verein und mittelbar für das Gemeinwesen leisten. Diese Jugendlichen sollten nicht vergessen werden.

Die Fragen nach finanziellen Mehraufwendungen der Jugendlichen, die nach Förderung im Verein verbleiben und um welche Anzahl von Jugendlichen es sich handelt konnte leider nicht von der Fachbehörde beantwortet werden.

Um nun zielführend die Möglichkeiten der Ausweitung des Programms „Kids in die Clubs“ für ältere Jugendliche auszuloten, gilt es zum Einen eine Datenlage zu schaffen und zum Anderen eine Konzeptweiterentwicklung der Fachbehörde anzuregen.  

 

Die Bezirksversammlung möge beschließen:


 

Beschlussvorschlag

 


Die zuständige Fachbehörde wird gebeten, beim Hamburger Sportbund anzuregen, die Datenlage zu erfassen, mit der Erkenntnisse bezüglich einer beendeten oder fortgeführten entgeltlichen Mitgliedschaft in einem Hamburger Sportverein von ehemals geförderten Kindern aus dem Programm „Kids in die Clubs“ getroffen werden können.

 

Die Ergebnisse mögen dem Ausschuss für soziale Stadtentwicklung zeitnah mitgeteilt werden.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen