Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 19/2326  

 
 
Betreff: Kreuzungssituation Jüthornstraße / Claudiusstraße
Status:öffentlichDrucksache-Art:Anfrage gem. § 27 BezVG
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
16.08.2012 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   
Bezirksversammlung Wandsbek
13.09.2012 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   
Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek
26.09.2012 
Sitzung des Regionalausschusses Kerngebiet Wandsbek ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

Az.               Drucksachen-Nr. 19/2326

              16.07.2012


 

Anfrage

gem. § 27 Bezirksverwaltungsgesetz

- öffentlich -


Dennis Timmlau, Heinz Seier, Timo Stehn, Philip Buse, Franziska Hoppermann(CDU)


 

Beratungsfolge

am

Top

Bezirksversammlung

16.08.2012

13.3

Bezirksversammlung

13.09.2012

13.6

Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek

26.09.2012

5.2

 


!Titel!


Kreuzungssituation Jüthornstraße / Claudiusstraße


!Titel!


 


 


Sachverhalt/Fragen

 


Vor einigen Jahren ist an der Kreuzung Jüthornstraße / Claudiusstraße ein Zebrastreifen durch eine Lichtzeichensignalanlage ersetzt worden. Durch die bauliche Veränderung der Kreuzung ist mit der Zeit eine Fahrbahnabsenkung erfolgt. Diese Absenkung führt zu einer starken Lärmbelästigung und verursacht insbesondere durch den LKW – Verkehr Erschütterungen, die die umliegenden Gebäude auf Dauer in ihrer Substanz beeinträchtigen.


Dies vorausgeschickt fragen wir die Verwaltung:
Die Bezirksamtsleitung antwortet zu 2. bis 7. wie folgt (20.08.12):

1. Wann und aus welchem Grund ist die Lichtzeichensignalanlage an der Kreuzung Jüthornstraße / Claudiusstraße installiert worden?

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation antwortet auf die Anfrage unter Beteiligung der Behörde für Inneres und Sport wie folgt:

Die Lichtsignalanlage an der Kreuzung Jüthornstraße/Claudiusstraße wurde am 23. Mai 2003 aufgrund eines Bürgerantrages, dem ein positives Bewertungsergebnis zugrunde lag, in Betrieb genommen.

2. Ist der Verwaltung bekannt, dass die Fahrbahn an dieser Kreuzung massive Absenkungen / Bodenschwellen aufweist? Wenn ja, seit wann und wenn nein, welche Dienststelle wäre für eine regelmäßige Kontrolle der Fahrbahnen zuständig?
Ja. Das Bezirksamt ist auf eine leichte Bodenwelle seit April 2010 aufmerksam geworden. Für die Kontrolle der Fahrbahn und der Nebenflächen ist das Bezirksamt zuständig.


3. Teilt die Verwaltung die Ansicht, dass die Fahrbahnabsenkung aufgrund unsachgemäßer Durchführung von Bauarbeiten im Zuge der Umgestaltung des Kreuzungsbereiches entstanden ist? Wenn ja, ist ein Mangel festgestellt und sind die ausführenden Unternehmen zur Ausbesserung aufgefordert worden? Wenn nein, welcher Umstand kann sonst für den Zustand ursächlich sein?

Nein. Die Absenkung ist auf Grund der starken Verkehrsbelastung entstanden. Die Bodenwelle befindet sich im Bereich des Haltebalkens was eine ständige Belastung durch abbremsende und anfahrende Kraftfahrzeuge bedeutet.


4.  Welche Maßnahmen müssten ergriffen werden, um einen ordnungsgemäßen Zustand der Fahrbahn herzustellen? Wie hoch schätzt die Verwaltung  die Kosten für die Instandsetzung der Kreuzung?

Um einen ordnungsgemäßen Zustand der Fahrbahn herzustellen wurde bereits eine Erneuerung der Decksschicht in diesem Bereich vorgenommen. Die Kosten belaufen sich auf 17.528,43 Euro.


5.  Ist die Instandhaltung der Kreuzung bereits geplant? Wenn ja, wann soll dies umsetzt werden?

Ja. Die Maßnahme wurde am 14.07.2012 umgesetzt.


6. Ist der Verwaltung bekannt, dass die Fahrbahnabsenkung zu einer erhöhten Lärmbelastung führt und ist der Verwaltung bekannt, wie hoch die Lärmbelastung für die Anwohner ist?

Ja. Beschwerden über Geräuschbelästigung und Erschütterungen sind bekannt. Messungen dazu liegen dem Bezirksamt nicht vor.


7.  Ist der Verwaltung bekannt, dass die LKW beim Überfahren der Bodenschwellen Erschütterungen verursachen, die umliegende Häuser in ihrer Substanz nachhaltig negativ beeinträchtigen? Wenn ja, seit wann?

Siehe zu 6.


 


 


 


 

Anlage/n:

ohne Anlagen