Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 19/2418  

 
 
Betreff: Großbordell am Albert-Schweitzer-Ring verhindern!
Antrag der CDU-Fraktion
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
16.08.2012 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

              Drucksachen-Nr. 19/2418

              09.08.2012


 

Antrag

der CDU-Fraktion

- öffentlich -


Dennis Timmlau, Timo Stehn und Fraktion


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

16.08.2012

6.3

 


!Titel!


Großbordell am Albert-Schweitzer-Ring verhindern!

Antrag der CDU-Fraktion


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt/Fragen

 


Der Verwaltung liegt ein Antrag für einen größeren Bordellbetrieb mit Ausschankbereich am Albert-Schweitzer-Ring vor. Zwar liegt das Objekt in einem Gewerbegebiet, allerdings ist der Errichtung eines Bereiches zum Ausschank von Getränken charakteristisch für eine Vergnügungsstätte und damit ist das Vorhaben in einem Gewerbegebiet unzulässig.

Das Objekt befindet sich zudem in der Nähe der Otto-Hahn-Schule. Die angrenzende Kühnstraße ist für viele Schülerinnen und Schüler Teil des täglichen Schulwegs. Mögliche tätliche Auseinandersetzungen des Milieus würden eine unmittelbare Gefahr für die Heranwachsenden darstellen, da die Errichtung eines größeren Bordellbetriebes mit einem Aufenthaltsbereich einen Risikoherd darstellt.

Ferner ist Wandsbek mittlerweile Hamburgs Bordellhochburg. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Universität Hamburg, die im Rahmen einer Fachtagung zur Prostitution im Mai dieses Jahres veröffentlicht wurde (Hamburger Abendblatt vom 07.05.2012: „Prostitution im Mittelpunkt eines Hochschul-Kongresses“). Bei allem Verständnis für die Existenz des Gewerbes, so liegt es in der Verantwortung der Politik, weitere großflächige Expansionen zu verhindern, um die Begleiterscheinungen wie Bandenkriminalität nicht noch weiter in unseren Bezirk eindringen zu lassen.

 

Die Bezirksversammlung möge beschließen:


 

Beschlussvorschlag

 


Der Vorsitzende der Bezirksversammlung fordert den Bezirksamtsleiter auf, den eingereichten Antrag für ein Großbordell am Albert-Schweitzer-Ring als Vergnügungsstätte abzulehnen. Dem Planungsausschuss und dem zuständigen Bauprüfausschuss wird Bericht erstattet.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen