Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 19/2425  

 
 
Betreff: Die Umgestaltung des Saseler Marktes auf den Weg bringen
Interfraktioneller Debattenantrag der SPD- und GAL-Fraktion
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
16.08.2012 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

Az.               Drucksachen-Nr. 19/2425

              10.08.2012


 

Antrag

- öffentlich -


André Schneider, Gudrun Wendt, Anja Quast, Hans-Joachim Klier, Peter Pape, Claudia Simon, Xavier Wasner (SPD-Fraktion) sowie Susanne Zechendorf (Grüne)


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

16.08.2012

3.1

 


!Titel!


Die Umgestaltung des Saseler Marktes auf den Weg bringen

Interfraktioneller Debattenantrag der SPD- und GAL-Fraktion


!Titel!


 


 


Sachverhalt:

 


Die Saselerinnen und Saseler haben sich aufgemacht ihren Saseler Markt attraktiv neu zu gestalten, damit das Nahversorgungszentrum weiterhin ein belebtes und beliebtes Stadtteilzentrum bleibt und durch seine vielfältigen gesellschaftlichen und kulturellen Angebote sowie dem Geschäfts- und Dienstleistungsmix alles anbieten kann, was für den täglichen Bedarf und darüber hinaus benötigt wird.

 

Mit dem gemeinschaftlich durch die in der ARGE Sasel, dem Runden Tisch und denen im Kommunalen Forum zusammengeschlossenen Vereinen und Institutionen sowie den Bürgerinnen und Bürgern seit 2008 erarbeiteten Evaluationsgutachten und der nun durch das Bezirksamt vorgelegten ersten planerischen Entwicklungsperspektive für den Saseler Markt ist es gelungen, die vielen Ideen und Visionen aller Beteiligten so gut wie möglich in einer Planungsgrundlage zu vereinen. Die Kommunalpolitik und die Verwaltung haben diesen Prozess in den letzten Jahren kontinuierlich begleitet und gefördert. Die rot-grüne Koalition hat in ihrem Koalitionsvertrag für die laufende Legislaturperiode festgeschrieben, dass für uns die Stärkung der Nahversorgungszentren eine wichtige bezirkliche Aufgabe darstellt, die wir kommunalpolitisch unterstützen werden. Die Entwicklungsperspektive für den Saseler Markt erfüllt das Ziel einer Stärkung der Nahversorgung durch eine Neuordnung der öffentlichen Flächen und führt zu einer Attraktivitätssteigerung des gesamten Stadtteilzentrums.

 

Insbesondere die vorgesehenen Maßnahmen eines Flanierbereiches (Promenade) in der bestehenden Ladengasse als verkehrsberuhigter Geschäftsbereich, die Schaffung weiterer Fahrradabstellplätze, die räumliche Aufteilung der Marktplatzfläche als Park- und Aufenthaltsfläche sowie die strukturierten Durchwegungen mit erheblich verbesserten Sichtbeziehungen sorgen für eine klare Struktur und Zonierung der verschiedenen Aufenthaltsbereiche für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer. Diese Maßnahmen werden zudem dazu beitragen, eine Erhöhung der Verkehrssicherheit zu erreichen.

 

Nun muss sich die Stadt auf den Weg machen, die bauliche Umsetzung der vorliegenden Entwicklungsperspektive zu erreichen. Aufgeworfene Detailfragen und Anregungen müssen im weiteren Umsetzungsprozess geklärt werden. Es ist den Beteiligten klar, dass nicht alle Wünsche zu Hundert Prozent umgesetzt werden können und der Weg einer erfolgreichen Umsetzung eines längeren Atems bedarf. Diese Anstrengung möchte die Kommunalpolitik gemeinsam mit den Saselerinnen und Saselern unternehmen, um das Ziel zu erreichen.

Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung beschließen:


 

Beschlussvorschlag:

 


Die Bezirksversammlung Wandsbek begrüßt die vorliegende planerische Entwicklungsperspektive für die Promenade und den Marktplatz als Grundlage für die Umgestaltung des Saseler Marktes und dankt allen Beteiligten für die zum Teil langjährige intensive Mitarbeit an diesem Projekt zur Aufwertung des Saseler Stadtteilzentrums.

 

Das Bezirksamt prüft, in wie weit die vorgelegten planerischen Überlegungen auch in Teilschritten realisiert werden können.

Das Bezirksamt stellt insbesondere dar, welche Kosten für die Gesamtmaßnahme bzw. für umsetzbare Teilschritte jeweils eingeplant werden müssen.

Das Bezirksamt prüft auf Grundlage der Entwicklungsperspektive die Möglichkeiten der Finanzierung über bezirkliche Mittel aus den Rahmenzuweisungen bzw. darüber hinaus die Anmeldung zusätzlicher Mittel bei der zuständigen Fachbehörde.

Das Bezirksamt berücksichtigt die Umsetzungsplanung nach Klärung in den bestehenden Prioritätenlisten des Bezirks und legt diese dem Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus zur Beschlussfassung vor.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen