Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 19/2579  

 
 
Betreff: Errichtung einer Tempo 30-Zone in der Straße Rehagen
Beschluss der Bezirksversammlung vom 31.05.2012 (Drs.Nr.: 19/2196)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
25.10.2012 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   
Regionalausschuss Alstertal
08.11.2012 
Sitzung des Regionalausschusses Alstertal ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

              Drucksachen-Nr. 19/2579

              05.09.2012


 

Mitteilung

des vorsitzenden Mitglieds der Bezirksversammlung

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

25.10.2012

13.3

Regionalausschuss Alstertal

08.11.2012

6.2

 


!Titel!


Errichtung einer Tempo 30-Zone in der Straße Rehagen

Beschluss der Bezirksversammlung vom 31.05.2012 (Drs.Nr.: 19/2196)


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


Folgender Beschluss wurde gefasst:

 

1.    Die zuständige Fachbehörde wird gebeten zu prüfen, ob die Einrichtung einer Tempo 30-Zone in den Straßen Rehagen und Högenbarg möglich ist, und wenn ja, diese Maßnahme umzusetzen.

 

Das Bezirksamt prüft, ob die Straße Rehagen einer teilweisen oder umfassenden Sanierung bedarf, und wenn ja, nach erfolgter Beurteilung diese Maßnahme in die bezirkliche Prioritätenliste aufzunehmen.

 

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation nimmt wie folgt Stellung:

Zu 1.:

In der Straße Rehagen in Hamburg-Hummelsbüttel wurde 1996 eine Verkehrszählung durchgeführt. Die Verkehrsbelastung wurde zu 840 Kfz/Tag mit einem Schwerlastanteil von 1 % (Zählung vom 12./13. November 1996). ermittelt. Öffentlicher Personennahverkehr ist nicht vorhanden.

Vor diesem Hintergrund ist die Einführung einer Tempo-30-Zone in den Straßen Rehagen und Högenbarg grundsätzlich möglich. Die Umsetzung der Maßnahme liegt in finanzieller und fachlicher Hinsicht in der Verantwortung des Bezirksamtes.

Die Verkehrsdirektion nimmt in Abstimmung mit dem zuständigen Polizeikommissariat (PK 35) zum o.g. Beschluss wie folgt Stellung.

Zu 1::

Die Straßen Rehagen und Högenbarg liegen in einem Grün- und Erholungsgbiet. Es gibt keine Wohnbebauung. Die Gegend ist geprägt durch einen Reiterhof und eine größere Sportanlage. Die Beschränkung der Geschwindigkeit auf Tempo 30 ist an bestimmte gesetzliche Voraussetzungen und auf Hamburger Stadtgebiet an die Fachanweisung 1/95 Verkehrsberuhigung gebunden. Dazu gehört u.a., dass eine Zonengeschwindigkeitsbeschränkung ausschließlich bei Wohngebiete anzuordnen ist. Bereiche größerer Grün- und Erholungsgebiete bzw. freie Strecken sind damit nicht vereinbar und mindern die Akzeptanz.

Für den genannten Bereich liegen keinerlei Hinweise und/oder Beschwerden eventueller Sicherheitsdefizite vor. Verkehrsunfälle haben sich in den letzten drei Jahren nicht ereignet. Aus den genannten Gründen befürwortet die Verkehrsdirektion den o.g. Beschluss nicht.

Zum Beschluss nimmt das Bezirksamt wie folgt Stellung:

Zu 1.

Die Verwaltung schließt sich der Stellungnahme der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (s. Anlage) an, dass die Einrichtung einer Tempo 30-Zone im Rehagen möglich ist. Die Anordnung hierfür ist vom zuständigen Polizeikommissariat 35 zu erlassen und würde vom Bezirksamt umgesetzt.

Zu 2.

Die Prüfung der Straße Rehagen hat ergeben, dass Schäden vorliegen. Das Teilstück von der Straße Kishorst bis zum Hummelsee ist noch nicht erstmalig endgültig hergestellt. Die Maßnahme zur erstmaligen endgültigen Herstellung der Straße erfordert eine Planung und kann erst nach Aufnahme in das Arbeitsprogramm erfolgen.


 

Beschlussvorschlag

 


Die Bezirksversammlung wird um Kenntnisnahme gebeten.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen