Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 19/2726  

 
 
Betreff: "Essbares Wandsbek"
Beschluss der Bezirkversammlung vom 16.08.2012, Drs.Nr. 19/2424
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
25.10.2012 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   
Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
13.11.2012 
Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

              Drucksachen-Nr. 19/2726

              11.10.2012


 

Mitteilung

des vorsitzenden Mitglieds der Bezirksversammlung

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

25.10.2012

13.2

Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

13.11.2012

5.1

 


!Titel!


Essbares Wandsbek“

Beschluss der Bezirkversammlung vom 16.08.2012, Drs.Nr. 19/2424


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


Folgender Beschluss wurde gefasst:

Das Bezirksamt wird gebeten zu prüfen, ob das Projekt „die essbare Stadt“ im Bezirk Wandsbek zumindest probeweise umgesetzt werden könnte und welche Flächen dafür geeignet wären und dem Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz darüber zu berichten

 

Zum Beschluss nimmt das Bezirksamt wie folgt Stellung:                                               24.09.2012

 

Die im Beschluss beschriebene Aktion ist in einem Großstadtbezirk wie Wandsbek mit über 400.000 Einwohnern und diversen sozialen Brennpunkten als Leistung der Verwaltung nicht durchführbar.

Für ein derartiges Projekt ist zudem eine ausreichende  Ressourcenausstattung sowohl personell als auch finanziell notwendig. Diese ist derzeit nicht gegeben.

Auch fachliche Aspekte sprechen gegen die Durchführung eines solchen Projektes: Auf den ersten Blick infrage kommende Flächen müssten bezüglich der Bodenwerte (Eignung zum Anbau von für den Verzehr geeigneten Produkten) untersucht und freigegeben werden. Grünflächen in unmittelbarer Straßennähe sind mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht geeignet für den Anbau von zum Verzehr gedachten Pflanzen (Schadstoffemissionen). Auch müsste verlässlich verhindert werden, dass z.B. Hunde Zugang zu den Flächen haben. Umzäunungen widersprechen in der Regel der Gestaltung der Parks und sind ständigem Vandalismus ausgesetzt. Bestimmte in Parks lebende Kleintiere (wie etwa Kaninchen und Schnecken) stehen dem Anbau von Nutzpflanzen entgegen. Hiermit sind nur einige wenige Faktoren genannt, die der Durchführung eines solchen Projektes entgegenstehen.


 

Beschlussvorschlag

 


Die Bezirksversammlung wird um Kenntnisnahme gebeten.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen