Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 19/3564  

 
 
Betreff: Entspannung der Verkehrskonflikte in der Paracelsusstraße
Beschluss der Bezirksversammlung vom 21.02.2013 (Drs.-Nr.: 19/3313)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
25.04.2013 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   
Regionalausschuss Rahlstedt
22.05.2013 
Sitzung des Regionalausschusses Rahlstedt ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

              Drucksachen-Nr. 19/3564

              15.04.2013


 

Mitteilung

des vorsitzenden Mitglieds der Bezirksversammlung

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

25.04.2013

13.3

Regionalausschuss Rahlstedt

22.05.2013

5.2

 


!Titel!


Entspannung der Verkehrskonflikte in der Paracelsusstraße

Beschluss der Bezirksversammlung vom 21.02.2013 (Drs.-Nr.: 19/3313)


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


Folgender Beschluss wurde gefasst:
I

Die Straßenverkehrsbehörde wird um eine Prüfung der Verkehrslage vor Ort werktags außerhalb

der Schulferien in der Zeit von 7.00h - 9.00h gebeten.

II

Die zuständige Behörde wird gebeten, Lösungsvorschläge für die geschilderte Situation zu

unterbreiten, die

1. ein sicheres Ein- und Ausfahren aus der Paracelsusstraße im Einmündungsbereich Rahlstedter

Weg / Am Pulverhof ermöglichen.

2. Begegnungsverkehr bzw. das Ausweichen bei Gegenverkehr auch im weiteren Verlauf der

Paracelsusstraße ermöglichen.
 

PK 382 als örtlich zuständige Straßenverkehrsbehörde nimmt zu der o. a. Beschlussempfehlung wiefolgt Stellung:


Die Paracelsusstraße ist eine Wohnstraße innerhalb einer Tempo 30 Zone, die nördliche Fahrbahnseite wird durch Anwohner zum Parken benutzt. Am Ende des Stichstraßenbereiches befindet sich eine Schule für Geistigbehinderte.

Die in der Beschlussempfehlung beschriebene Örtlichkeit wurde zu unterschiedlichen Zeiten von dem örtlich zuständigen Kollegen des besonderen Fußsteifendienstes und PK 382 aufgesucht. Tatsächlich wurden hin und wieder Fahrzeuge festgestellt, die beim Abbiegen von der Straße Am Pulverhof/Rahlstedter Weg in die Paracelsusstraße den Gehweg in südlicher Richtung mit den rechten Rädern überfahren, es kam aber zu keinerlei Gefährdungssituationen. Zum einen wird hier eher der nördliche Gehweg von Fußgängern benutzt, zumal sich die Bushaltestelle und die Fußgänger-Lichtzeichenanlage nördlich der Paracelsusstraße im Rahlstedter Weg befinden. Die Schüler der Behindertenschule werden fast ausschließlich durch Schulbusse bis auf das Schulgelände gebracht.

Eine Auswertung der Unfalllage ergab, dass sich in den letzten 3 Jahren keine Unfälle im Einmündungsbereich Rahlstedter Weg/ Am Pulverhof/ Paracelsusstraße ereignet haben.

Das 1983 eingeführte Tempo-30-Konzept dient vor allem der Verlangsamung des Verkehrs in Wohngebieten und der Steigerung der Wohnqualität. Hierzu gehört auch, dass das Parken am Fahrbahnrand möglichst großflächig zugelassen wird um zum einen das Geschwindigkeitsniveau zu reduzieren, aber auch um dem Bedürfnis der Anwohner nach Parkraum entgegenzukommen; so auch insbesondere im Einmündungsbereich zwischen Rahlstedter Weg und Berthold-Schwarz-Straße.

Die Einrichtung einer Haltverbotstrecke wäre hier eher kontraproduktiv, da sie zwar ein besseres Ausweichen bei Gegenverkehr ermöglicht, gleichzeitig aber zu einer noch höheren Frequentierung der Paracelsusstraße und des Wohngebietes führen würde.

Absperrelemente wie Sperrpfosten, pp sind Verkehrseinrichtungen, die nach Anordnung des Senates nur äußerst restriktiv anzuordnen sind. Eine entsprechende Unfalllage liegt nach jetzigen Erkenntnissen nicht vor.

 

Um dennoch zukünftig das Überfahren des Gehweges im Einmündungsbereich zu unterbinden, regt PK 382 an, das Straßennamenschild durch das Bezirksamt versetzen zu lassen. PK 382 wird den Einmündungsbereich Rahlstedter Weg/ Am Pulverhof/ Paracelsusstraße weiterhin im Rahmen verfügbarer personeller Ressourcen überprüfen und entsprechende Verstöße ahnden.


 

Beschlussvorschlag

 


Die Bezirksversammlung wird um Kenntnisnahme gebeten.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen