Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 17/4381  

 
 
Betreff: Ausweitung des Graffiti-Projekts
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Finanzen und Kultur
19.12.2007      ungeändert beschlossen   
Ausschuss für Finanzen und Kultur
24.01.2008      ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

 

 

              Drucksachen-Nr. 17/4381

              25.08.2009


 

Beschlussvorlage

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Ausschuss für Finanzen und Kultur

19.12.2007

4.1

Ausschuss für Finanzen und Kultur

24.01.2008

4.1

 


!Titel!


Ausweitung des Graffiti-Projekts


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


Antrag der CDU-Fraktion Rahlstedt

Einstimmiger Beschluss des Ortausschusses Rahlstedt vom 28.11.07 (Drs.-Nr. 4309)

Der Ausschuss für Finanzen und Kultur hat die Beschlussvorlage am 19.12.2007 vertagt, um am 24.01.08 gemeinsam mit 17/4363 (1) erneut über sie zu beraten.

 

 

Am 15.02.2007 beschloss der Ortsausschuss Rahlstedt, die mit Graffiti beschmierte Unterführung zwischen der Straße Bei den Boltwiesen und der Windhundrennbahn durch eine geeignete Jugendgruppe graphisch neu gestalten zu lassen und den Bezirk um die Finanzierung der dafür erforderlichen Materialien zu bitten. Die Verwaltung wurde außerdem gebeten, ein Konzept zur Umsetzung dieses Vorhabens zu erarbeiten und mit entsprechenden Jugendgruppen in Kontakt zu treten.

 

Nach Bereitstellung eines Teils der Mittel durch den Ausschuss für Finanzen und Kultur der Bezirksversammlung wurde das Jugendamt, Region III, aktiv und konnte unter Bewilligung weiterer notwendiger Mittel aus dem eigenen Haushaltstitel in enger Kooperation mit dem Ortsausschuss sowie dem Amt für Management des öffentlichen Raumes das Projekt mit einer Gruppe von jungen Graffitikünstlern in die Wege leiten. Anfang November stand das Graffiti in der Unterführung bereits kurz vor der Vollendung und wird schon jetzt bei Bürgern, Verwaltung und Politik gleichermaßen als erfreuliche Alternative zu bloßen Graffiti-Schmierereien angesehen.

 

Besonders gelobt wir hierbei auch die Entscheidung der Verwaltung, der jungen Maler-Gruppe die gegenüberliegende Fläche in der Unterführung offiziell als immer wieder neu zu gestaltende Experimentalfläche zur Verfügung zu stellen mit der Auflage, diese in einem ordentlichen Zustand zu halten.

 

Der gute Erfolg des Projekts ermutigt dazu, Jugendgruppen weitere Möglichkeiten zu bieten, sich an einem Graffiti-Projekt zu beteiligen.

 

 

 

 

 

 

 


 

Beschlussvorschlag

 


Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung beschließen:

 

1.     Die Verwaltung wird gebeten,

        (a)              die Unterführung „Delingsdorfer Weg“ als Graffiti-Gestaltungsfläche für geeignete

                            Gruppen von Jugendlichen oder jungen Erwachsenen zur Verfügung zu stellen;

        (b)              zu prüfen, welche weiteren derzeit verunstalteten Flächen im Ortsamtsbereich in

                            ähnlicher Weise Jugendgruppen für die Gestaltung zur Verfügung gestellt werden

                            können, und dem Ortsausschuss eine Liste dieser möglichen Flächen vorzulegen.

                            Vorstellbar wäre hierbei z.B. eine direkte Zuordnung von Flächen des öffentlichen

                            Raumes zu Schulen, die diese im Rahmen des Kunstunterrichts kreativ für Graffiti

                            nutzen können. Den jeweils verantwortlichen Gruppen soll es freigestellt sein,

                            diese Flächen als immer wieder neu zu gestaltende Experimentalfläche zu nutzen

                            oder halbprofessionell mit Finanzierung von Sponsoren zu gestalten.

 

2.     Die Bezirksversammlung wird gebeten, die finanziellen Mittel jeweils einmalig für das

        benötigte Material zur Verfügung zu stellen und sich dabei an den Kosten für das aktuelle

        Projekt (rund 3.000 Euro für 200 m² Fläche) zu orientieren.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen