Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 18/0218  

 
 
Betreff: Hochseilgärten für Wandsbek
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
29.05.2008 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   
Ausschuss für soziale Stadtentwicklung
16.06.2008 
Sitzung des Ausschusses für soziale Stadtentwicklung ungeändert beschlossen   
Planungsausschuss
01.07.2008 
Sitzung des Planungsausschusses ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

              Drucksachen-Nr. 18/0218

              21.05.2008


 

Antrag

der SPD-Fraktion

- öffentlich -


der Mitglieder der Bezirksversammlung, André Schneider, Leni Melzer, Lars Kocherscheid, Lars Pochnicht, Evamarie Rake, Rainer Schünemann (SPD) und Fraktion


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

29.05.2008

9.10

Ausschuss für soziale Stadtentwicklung

16.06.2008

11.3

Planungsausschuss

01.07.2008

7

 


!Titel!


Hochseilgärten für Wandsbek


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt/Fragen

 


- der Ausschuss für soziale Stadtentwicklung beschloss in seiner Sitzung am 16.06.2008 zuständigkeitshalber die Überweisung des Antrags in den Planungsausschuss mit einem positiven Votum seinerseits und empfahl die Streichung des Pkt. 1 der Beschlussempfehlung.

 

Der Senat teilte unlängst auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der Bürgerschaftsabgeordneten Jan Balcke und Juliane Timmermann (vgl. Bürgerschaftsdrucksache 18/175) mit, dass es interessierte Investoren gäbe, der auch im Bezirk Wandsbek nach geeigneten Standorten für so genannte Hochseilgärten für Klettersportfreunde suchen würde. Nach Angabe des Senats wurden bisher folgende Flächen im Bezirk Wandsbek überprüft:
 

  1. Fläche Grevenau (Friedrich-Kirsten-Straße)

Farmsener Weg / Am Pfeilshof

Am Stühm Süd

Rolfinckstraße

  1. Immenhorstweg
     

Als geeignet wurden die Flächen Grevenau und Farmsener Weg benannt. Beide Flächen befinden sich im Regionalbereich Alstertal. Der Fläche Grevenau wurde der Biotopwert 7 („besonders wertvoll“) zugeordnet. Der Senat teilte hierzu mit, dass  die Fläche relativ klein sei, und die Errichtung eines Hochseilgartens keine zusammenhängende hochwertige Waldfläche zerstören würde. Eine Nutzung von Flächen im Wandsbeker Gehölz wird unter Hinweis auf das Hamburgische Naturschutzgesetz nicht befürwortet, da Teile des Waldbestandes nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie als FFH-Lebensraumtyp eingestuft sind.

Dem Hauptausschuss der Bezirksversammlung wurden im Mai bereits einige der o. g. Flächen mitgeteilt. Die Einrichtung von Hochseilgärten im Bezirk Wandsbek würde eine innovative Attraktivitätssteigerung unter sport- und tourismuspolitischen Gesichtspunkten für Wandsbek bedeuten. Allerdings müssen die naturschutzrechtlichen Belange streng berücksichtigt werden, bevor Flächen konkret für derartige Vorhaben angeboten werden. Vor allem muss geklärt sein, ob und wie eine Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit weiterhin gegeben ist, wenn es sich um stark frequentierte Naherholungsgebiete handelt.

Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung beschließen:


 

Beschlussvorschlag

 


Das Bezirksamt

 

prüft geeignete Flächen, die über diejenigen Flächen hinausgehen, die in der Drs. 19/175 für den Bezirk Wandsbek bereits benannt worden sind,

stellt die Konzeption für Hochseilgärten sowie die überprüften und zur Verfügung stehenden Flächen im zuständigen Fachausschuss der Bezirksversammlung vor,

die Bezirksversammlung wird vor einer etwaigen Anhandgabe überprüfter geeigneter  Flächen an interessierte Investoren angehört.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen