Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 18/0800  

 
 
Betreff: Alte Landstraße: Verkehrssicherheit steigern, Verkehrsfluss verbessern!
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
02.10.2008 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

              Drucksachen-Nr. 18/0800

              25.09.2008


 

Antrag

der SPD-Fraktion


der Mitglieder der Bezirksversammlung Lars Kocherscheid, Leni Melzer, Lars Pochnicht,
André Schneider, Rainer Schünemann (SPD) und Fraktion


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

02.10.2008

5.9

 


!Titel!


Alte Landstraße: Verkehrssicherheit steigern, Verkehrsfluss verbessern!


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt/Fragen

 


Die Alte Landstraße in Poppenbüttel / Hummelsbüttel gehört zu den am stärksten frequentierten Straßen im Bezirk Wandsbek. Für Bewohner aus dem Alstertal und Teilen der Walddörfer stellt sie eine wichtige Verbindung in die Hamburger Innenstadt dar, ebenso wird sie von Einwohnern der umliegenden Gemeinden in Schleswig-Holstein genutzt.

Auf weiten Teilen der Alten Landstraße ist es Praxis, am Fahrbahnrand zu Halten und zu Parken. Dieses führt einerseits immer wieder zu kritischen Situationen durch abruptes Abbremsen, Fahrspurwechsel und ähnliche Manöver – was sich auch in der insgesamt recht hohen Unfallzahl auf der Alten Landstraße niederschlägt. Andererseits führt diese Praxis – unabhängig davon ob am Fahrbahnrand tatsächlich gehalten oder geparkt wird oder nicht – gerade zu Spitzenzeiten zu stockendem Verkehr, da viele Autofahrer in Erwartung geparkter Fahrzeuge grundsätzlich nur die linke Fahrspur nutzen.

Eine klare Regelung, die zumindest zu Spitzenzeiten das Halten und Parken am Fahrbahnrand der Alten Landstraße untersagt, könnte somit einerseits zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen und andererseits den Verkehrsfluss deutlich verbessern. Gleichzeitig würde eine zeitliche Beschränkung solcher Regelungen – wie sie etwa im Bezirk Altona weit verbreitet ist und auch in Wandsbek etwa auf der Rodigallee existiert – das Halten und Parken zu verkehrsärmeren Zeiten weiter ermöglichen und somit für Anlieger keine besondere Härte darstellen.

Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung beschließen:


 

Beschlussvorschlag

 


Der zuständigen Fachbehörde wird empfohlen, auf der Alten Landstraße die Einführung eines zeitlich begrenzten absoluten Haltverbotes am Fahrbahnrand einzuführen. Ziel der Maßnahme soll es sein, werktags zu verkehrlichen Spitzenzeiten die Fahrbahn stadteinwärts (morgens / vormittags) und stadtauswärts (nachmittags / abends) von haltenden und parkenden Fahrzeugen freizuhalten um so die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den Verkehrsfluss zu verbessern.


 

 

             


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen