Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 18/1731  

 
 
Betreff: Schloßstraße / Claudiusstraße: Sicherheit erhöhen - Radwegfurt rot gestalten!
Beschluss der Bezirksversammlung vom 22.01.2009 (Drs.Nr. 18/1447)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
02.04.2009 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   
Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus
16.04.2009 
Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus ungeändert beschlossen   
Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek
29.04.2009 
Sitzung des Regionalausschusses Kerngebiet Wandsbek ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

              Drucksachen-Nr. 18/1731

              02.03.2009


 

Mitteilung

des vorsitzenden Mitglieds der Bezirksversammlung

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

02.04.2009

10.4

Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus

16.04.2009

7.7

Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek

29.04.2009

5.2

 


!Titel!


Schloßstraße / Claudiusstraße: Sicherheit erhöhen – Radwegfurt rot gestalten!

Beschluss der Bezirksversammlung vom 22.01.2009 (Drs.Nr. 18/1447)


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


Zum o. g. Beschluss nimmt die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) unter Beteiligung der Behörde für Inneres (BfI) wie folgt Stellung:

Die Einmündung Schloßstraße/Claudiusstraße war als Unfallhäufungsstelle Beratungsgegenstand der Unfallkommission. Durch den Umbau und die Vollsignalisierung des Knotens sind nach bisheriger Erkenntnis alle erforderlichen Maßnahmen getroffen worden, um Konflikte zwischen unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern zu reduzieren. Zur besseren Erkennbarkeit querender Radfahrer und zur Erhöhung der Übersichtlichkeit und Befahrbarkeit wurde die Furt näher an die Einmündung herangelegt. Die Markierungen der Radfurt sind deutlich zu erkennen. Die Einmündung wurde nach den Vorgaben der PLAST 9 gestaltet, wie dies mittlerweile an vielen Stellen in Hamburg der Fall ist.

Die Kreuzung befindet sich im Controllingverfahren der Unfallkommission. Über die nächsten drei Jahre wird jährlich geprüft, ob die Maßnahmen zur Reduzierung von Verkehrsunfällen und zu mehr Verkehrssicherheit geführt haben. Der kurze Zeitraum seit Umsetzung der von der Unfallkommission beschlossenen Maßnahmen lässt noch keine belastbaren Erkenntnisse im Hinblick auf die veränderte Unfalllage zu. Seit Umbau des Knotens (dreieinhalb Monate) sind von der Polizei an dieser Stelle keine Verkehrsunfälle registriert worden.

Zwar wird die Roteinfärbung der Radverkehrsflächen als geeignetes Instrument gesehen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen (s.a. Planungshinweise für Stadtstraßen in Hamburg - PLAST 9), jedoch nur, wenn andere Maßnahmen keinen Erfolg hatten.

Die VwV-StVO zu § 9 Absatz 2 II. 6 führt aus, dass die Verkehrsfläche innerhalb der Markierung rot eingefärbt sein kann. „Davon soll nur in besonderen Konfliktbereichen im Zuge gekennzeichneter Vorfahrtstraßen Gebrauch gemacht werden. An Lichtzeichenanlagen und Kreuzungen mit „Rechts vor Links-Regelung“ ist von einer Rot-Einfärbung abzusehen.“

Zur Begründung führt die PLAST 9, Abschnitt 9, Blatt 12 unter Ziff. 9.5.2 an, „generell gilt, dass eine zu häufige Anwendung die erwünschte erhöhte Aufmerksamkeit für den Kfz-Verkehr wieder reduziert.“

BSU und BFI werden die Situation an der Einmündung weiterhin genau beobachten und ggf. erforderliche Maßnahmen ergreifen.

 


 

Beschlussvorschlag

 


Um Kenntnisnahme wird gebeten.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen