Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 18/1951  

 
 
Betreff: Luftqualität in Schulen verbessern
Beschluss der Bezirksversammlung vom 22.01.2009 (Dr.Nr. 18/1438)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz
Federführend:Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
02.04.2009 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   
Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
14.04.2009 
Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ungeändert beschlossen   
Ausschuss für soziale Stadtentwicklung
20.04.2009 
Sitzung des Ausschusses für soziale Stadtentwicklung ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

              Drucksachen-Nr. 18/1951

              31.03.2009


 

Mitteilung

des vorsitzenden Mitglieds der Bezirksversammlung

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

02.04.2009

10.31

Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

14.04.2009

5.13

Ausschuss für soziale Stadtentwicklung

20.04.2009

4.6

 


!Titel!


Luftqualität in Schulen verbessern

Beschluss der Bezirksversammlung vom 22.01.2009 (Dr.Nr. 18/1438)


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


Die Behörde für Schule und Berufsbildung nimmt zu der o.g. Beschlussempfehlung wie folgt Stellung:

 

Aktuell hat zu dem Thema „Gesunde Innenraumluft in Schulen“ eine gemeinsame Arbeitsgruppe des Bundes und der Länder den derzeitigen Wissensstand aufgezeigt und daraus Empfehlungen zur Sicherstellung einer ausreichenden Innenraumluftqualität in Schulräumen erarbeitet.

Für Hamburg hat die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit den Obersten Gesundheitsbehörden der Länder diese Empfehlungen aufgegriffen und für die Praxis konkrete Lüftungsstandards vorgeschlagen.

Diese Standards zielen darauf ab, in erster Linie organisatorisch sicherzustellen, dass regelmäßige und richtige Fensterlüftungen (Stoß- und Querlüftung) vor Unterrichtsbeginn und in den Pausen, sowie im Bedarfsfall auch während der Unterrichtsstunden, durchgeführt werden.

 

Technisch geregelte Lüftungsmaßnahmen werden nur in Ausnahmefällen, wie beispielsweise beim Fehlen geeigneter Lüftungsmöglichkeiten, für notwendig erachtet. Anstelle einer technischen Aufrüstung wird vielmehr die Verbesserung des Lüftens in den Schulen – was teilweise in zu geringem Maße praktiziert wird – als vordringlich erachtet. Denn bei einer konsequenten Vornahme von (Stoß-)Lüftungsmaßnahmen im empfohlenen Umfang mittels Fensteröffnung werden für die Nutzer Raumluftbedingungen erreicht, die raumluftbedingte gesundheitliche Beschwerden verhindern. Darüber hinaus wird die Anzahl von Viren und Bakterien in der Raumluft deutlich gesenkt, was zu einer Steigerung der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler führt.

 

Angesichts dieser Sachlage ist aus Sicht der Behörde für Schule und Berufsbildung der Einbau elektro-mechanischer Lüftungsanlagen in Schulen, der mit erheblichen Investitions- und Wartungskosten verbunden wäre, nicht vorzunehmen.

Darüber hinaus findet eine Verminderung der Innenraumluftbelastung durch den Einsatz umweltfreundlicher und emissionsarmer Bauprodukte regelhaft statt. Auch nach den Planungshinweisen für den öffentlichen Hochbau (in überarbeiteter Fassung vom Juni 2000) ist neben der Berücksichtigung der Schadstoffbelastung von Baustoffen der Gesichtspunkt des umweltfreundlichen Bauens bei Schulbaumaßnahmen einzubeziehen.


 

Beschlussvorschlag

 


Die Bezirksversammlung wird um Kenntnisnahme gebeten.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen