Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 18/2709  

 
 
Betreff: Bebauungsplanverfahren Jenfeld 23 - Lettow-Vorbeck-Kaserne;
Vorschlag der BSU zur Änderung von Festsetzungen
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Planungsausschuss
01.09.2009 
Sitzung des Planungsausschusses ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

 

 

              Drucksachen-Nr. 18/2709

              24.08.2009


 

Beschlussvorlage

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

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Planungsausschuss

01.09.2009

3

 


!Titel!


Bebauungsplanverfahren Jenfeld 23 – Lettow-Vorbeck-Kaserne;

Vorschlag der BSU zur Änderung von Festsetzungen


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


Auf Wunsch der Finanzbehörde fand am 14.7.2009 ein Nachgespräch zum Arbeitskreis II statt. Vor dem Hintergrund der bekannten Position der Finanzbehörde nach Erhöhung des Anteils an Geschosswohnungsbau sollte insbesondere geklärt werden, inwieweit die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt sich dieser Auffassung anschließen könne.

 

Die Vertreter der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) haben folgenden Vorschlag unterbreitet (im Folgenden: Originaltext BSU):

 

1.      Das Projekt soll grundsätzlich mit dem bisherigen inhaltlichen Ansatz und dem qualitativen Anspruch weitergeführt werden.

2.      Vor dem Hintergrund der aktuell zu erwartenden schwierigen Vermarktungspraxis soll das Konzept in einem begrenzten Teilbereich weiterentwickelt werden: Hier soll eine Realisierung auch von Mietreihenhäusern oder „gestapelten Reihenhäusern“ durch Bauträger. ermöglicht werden. Das soll als „Anschub-Realisierung“ auch zur Förderung des Kaufinteresses für die benachbarten Einzelrealisierungen gemäß dem bisherigen Konzept verstanden werden. (Eine Erhöhung der Zahl der Wohneinheiten ist nicht Grund für diesen Ansatz; die Umsetzung des Vorschlags würde maximal 5 – 10 zusätzliche WE ermöglichen)

3.      Für diese Weiterentwicklung ist der Nordteil des „zentralen Stadthausbereichs“ zwischen dem Ost-West Grünzug im Süden und der Gewerbeausweisung im Norden vorgesehen. Vom Umfang her sollte die Weiterentwicklung 50% des gesamten „zentralen Stadthausbereichs“ (nördlich und südlich des Grünzugs) nicht überschreiten.

4.      Um dieses zu ermöglichen, ist in dem entsprechenden Bereich die bisherige (Parzellen-bezogene) GR-Vorgabe durch eine (maximale) GRZ zu ersetzen; nach derzeitigem Stand ist eine erneute Auslegung dafür nicht notwendig.

Die erforderliche Qualitätssicherung sollte bei der Flächenvergabe durch klare Definition der künftigen Nutzungsinhalte (Mietreihenhäuser -s.o.-, Geschossigkeit III oder IV etc.) und Vorgabe von Wettbewerbsverfahren etc. sichergestellt werden.

 

Nach Auffassung der Bezirksverwaltung beschreiben diese Vorschläge die vorgeschlagene Regelung noch nicht hinreichend genau. Der Inhalt dieses Vorschlags wird durch den Vertreter der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Herrn Scheuermann (BSU/LP 30), in der Ausschusssitzung mündlich vorgetragen werden. Sofern Festsetzungen im Bebauungsplanentwurf geändert werden sollen, kann dies zu Verzögerungen des Planverfahrens führen.


 

Beschlussvorschlag

 


Der Planungsausschuss wird nach Vortrag der BSU um Entscheidung gebeten, ob dem Vorschlag der BSU gefolgt und der Bebauungsplanentwurf Jenfeld 23 entsprechend geändert werden soll.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen