Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 18/3440  

 
 
Betreff: Klapp-Pfosten am Herkenkrug
Regionalausschuss Walddörfer vom 12.11.2009 (Drs.Nr.: 18/3236)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Walddörfer
17.12.2009 
Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

              Drucksachen-Nr. 18/3440

              09.12.2009


 

Mitteilung

des vorsitzenden Mitglieds der Bezirksversammlung

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Regionalausschuss Walddörfer

17.12.2009

6.5

 


!Titel!


Klapp-Pfosten am Herkenkrug

Regionalausschuss Walddörfer vom 12.11.2009 (Drs.Nr.: 18/3236)


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


Zu der o.g. Beschlussvorlage der Verwaltung waren sowohl von der Feuerwehr als auch von der Polizei  Stellungnahmen gewünscht. Die Feuerwehr nimmt wie folgt Stellung:

 

Aus einsatztaktischer Sicht der Feuerwehr ist der Sperrpfosten nicht notwendig. Die gepflasterte Durchfahrt, die durch den Pfosten eingeengt wird, ist beidseitig mit Findlingen begrenzt, dadurch besteht für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr nicht die erforderliche Durchfahrtsbreite von 3, 50 m gem. DIN 14090 (Flächen für die Feuerwehr). Aufgrund der Straßensituation wird aber bei Entfernen des Sperrpfostens eine ideale Durchfahr- und Abkürzungsgelegenheit geschaffen. Hierzu müsste die zuständige Straßenverkehrsabteilung Stellung nehmen.

 

Die Straßenverkehrsbehörde antwortet wie folgt:

 

1.    Mit dem Bebauungsplan Volksdorf 34/Rahlstedt 113 (gesetzlich festgesetzt am 18.10.1996) wurde die Bebauung des Geländes westlich des Meienredder zwischen Huusbarg und Langfeld festgelegt. Neben den Regeln für die Bebauung trifft der Bebauungsplan in Ziffer 5.7 auch Regelungen über die Straßenverkehrsflächen.

So heißt es dort: „Daher soll zur Verkehrsvermeidung, insbesondere des Schleichverkehrs im Bereich der Kreuzung Herkenkrug/Huusbarg durch straßenbauliche Maßnahmen eine Unterbrechung erfolgen, so daß ein Durchgangsverkehr an dieser Stelle unterbunden wird. Davon ausgenommen sind Rettungsfahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer.“

Auf der Grundlage dieses Bebauungsplanes erfolgte über ein Ingenieurbüro die Erschließungsplanung der Tiefbauabteilung des Bezirksamtes Wandsbek, die unter anderem den entsprechenden Umbau der Kreuzung Herkenkrug/Huusbarg in der Form einer so genannten Diagonalsperre mit Gehwegüberfahrt und umlegbarem Poller vorsah.

 

2.   Die Erschließungsplanung hat dem damaligen Polizeirevier 35 vorgelegen. Mit Stellungnahme vom 08.09.1997 hat das Polizeirevier 35 zugestimmt.

 

Der umlegbare Poller gilt damit als straßenverkehrsbehördlich angeordnet.

3.   Eine Wegordnung des Pollers ist nur möglich, wenn der Kreuzungsbereich Herkenkrug/ Huusbarg baulich wieder vollständig geöffnet wird, da die jetzt vorhandene Gehwegüberfahrt keine geeignete Verkehrsführung darstellt. Dies ist eine straßenplanerische und keine straßenverkehrsbehördliche Entscheidung. Ob dafür der Bebauungsplan geändert werden muss, kann von hier nicht beurteilt werden. Auch Art und Umfang der zu erwartenden Veränderung der Verkehrsströme kann seitens des Polizeikommissariats 35 nicht prognostiziert werden.

4.    Aus der Sicht des Polizeikommissariats 35 ist zu prüfen, ob das gesamte Wohngebiet nicht besser über die Straße Meienredder an die Eulenkrugstraße angebunden werden kann, um die Verkehrssituation zu entzerren. Dazu ist allerdings ein weitgehender Umbau des Knotens Eulenkrugstraße/Buchenkamp/Meienredder und wohl auch eine bessere Ausgestaltung des Meienredder erforderlich. Eine derartige Maßnahme würde auch Gewerbe und Landwirtschaft im Meienredder besser mit der Eulenkrugstraße verbinden und so den Verkehr mit schwereren Kraftfahrzeugen aus dem Wohngebiet fernhalten. Diese Maßnahme ist bereits seit dem Jahr 2004 in der Diskussion.

 

 


 

Beschlussvorschlag

 


Der Regionalausschuss wird um Kenntnisnahme und weitere Beratung gebeten.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen