Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 18/3763  

 
 
Betreff: Vorhaben und Erschließungsplan (VEPL) Rahlstedt 119 Hotelneubau Eichberg 59 / 59 a
Vorbescheidsverfahren nach § 63 HbauO
Bericht der Verwaltung über Änderungen
Status:öffentlichDrucksache-Art:Beschlussvorlage
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Planungsausschuss
23.02.2010 
Sitzung des Planungsausschusses ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Anlage/n

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

 

 

              Drucksachen-Nr. 18/3763

              15.02.2010


 

Beschlussvorlage

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Planungsausschuss

23.02.2010

3.2

 


!Titel!


Vorhaben und Erschließungsplan (VEPL) Rahlstedt 119 Hotelneubau Eichberg 59 / 59 a

Vorbescheidsverfahren nach § 63 HbauO

Bericht der Verwaltung über Änderungen


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


 Am 19.07.2006 ist der VEPL Rahlstedt 119 in Kraft getreten. Ziel des VEPL ist der Neubau eines Sporthotels. Parallel zu diesem VEPL ist am 20.06.2005 ein Durchführungsvertrag zwischen dem Investor und dem Bezirksamt unterzeichnet worden.

Seit dem 02.02.2009 liegt dem Bezirksamt ein Vorbescheidsantrag des Investors vor. Der Vorbescheidsantrag widerspricht in einigen Punkten sowohl dem VEPL als auch dem Durchführungsvertrag. In mehreren Gesprächen zwischen dem Bezirksamt, dem Investor und seinem Architekten konnte ein tragfähiges Konzept entwickelt werden, das nunmehr die Zustimmung des Bezirksamtes gefunden hat. Da dieses Konzept in einigen Details nach wie vor vom Durchführungsvertrag und vom VEPL abweicht, ist die Zustimmung des Planungsausschusses erforderlich.

Das Bezirksamt wird in der Sitzung am 23.02.2010 die Planung im Vergleich darstellen.

 

Änderungen ergeben sich in folgenden Punkten:

 

1. VEPL

??????????????????????????????????????????????????Überschreitung der Baugrenzen im Bereich des Ost-West verlaufenden Eingangsbaukörpers für einen 1-geschossigen wintergartenähnlichen Anbau zur Erweiterung des Restaurationsbetriebes auf einer Länge von 16 Metern um 1 Meter.

??????????????????????????????????????????????????Überschreitung des Ost-West verlaufenden westlichen Baukörpers um etwa 6 Meter. Die ursprünglich geplante Lücke soll durch einen in Glas aufgelösten Verbindungstrakt mit dem östlich anschließenden Baukörper verbunden werden.

 

2. Durchführungsvertrag:

Der Vertrag setzt in § 4 eine Frist von 4 Jahren nach In- Kraft-Treten des VEPL’s für die Durchführung des 1.Bauabschnittes fest. Diese Frist läuft am 19.07.2010 ab. Der Antragsteller hat in seinem Schreiben vom 26.01.2010 um Fristverlängerung um 1 Jahr mit der Begründung gebeten, dass sich die wirtschaftlichen Voraussetzungen in den vergangenen 2 Jahren stark verändert haben und mit dem Vorbescheidsverfahren die beabsichtigten Änderungen geklärt werden sollen bevor ein Bauantrag gestellt werden kann. Das Bezirksamt befürwortet diese Fristverlängerung. Die Alternative wäre, dass der Planungsausschuss mit einem Aufhebungsverfahren für den VEPL beginnen müsste, was vermutlich zum gegenwärtigen Zeitpunkt unange-messen wäre.

Verschiebung der Sporthalle vom West- auf den Ostflügel.

Kleinere Abweichungen in der Gebäudekubatur (Vor- und Rücksprünge, Treppenhäuser).

Verkürzung des östlichen Gebäudetraktes (Sporthallenbauwerk) über alle Geschosse.

Reduzierung der Gebäudehöhe des Sporthallentraktes.

Reduzierung der Tiefgaragenzufahrten von 2 vorgesehenen auf eine Zufahrt.

Verbindungsbaukörper zwischen dem westlichen separierten Baukörper und dem angrenzenden u-förmigen Hauptbaukörper.

Änderung der Geschossigkeit des Ost-West ausgerichteten Eingangsbaukörpers aufgrund von Nutzungsansprüchen von 4 auf 3 Geschosse (die Gebäudehöhe soll aber wie vorgesehen bleiben).

Aufgrund interner Nutzungsverschiebungen ergeben sich Fassadenänderungen. Über endgültige Fassadenmaterialien soll erst im Bauantragsverfahren entschieden werden.

 

Der Investor beabsichtigt mit einem positiven Vorbescheid nach einem potentiellen Pächter für die Gesamtanlage zu suchen.

Eine Realisierung des separaten Ostgebäudes wird zurzeit vom Investor noch nicht angestrebt, es sei denn, ein Pächter befürwortet eine gleichzeitige Nutzungsübernahme. Das dort vorhandene Wohngebäude wird zurzeit auch als solches genutzt. Der Durchführungsvertrag § 4 sieht für die Realisierung dieses Gebäudes einen Zeitpunkt von 12 Jahren nach In-Kraft-Treten des VEPL’s vor.


 

Beschlussvorschlag

 


Der Planungsausschuss wird zu den beabsichtigten Änderungen gegenüber dem VEPL und dem Durchführungsvertrag sowie der beantragten Fristverlängerung für 1 Jahr zum Beginn des Bauvorhabens um Zustimmung gebeten.


 


 

 

Anlage/n:

Anlagen