Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 18/3829  

 
 
Betreff: Aktion "Offener Garten"
Antrag der GAL-Fraktion
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
25.02.2010 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   
Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
02.03.2010 
Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

              Drucksachen-Nr. 18/3829

              22.02.2010


 

Antrag

der Grüne/GAL-Fraktion

- öffentlich -


Für die GAL Fraktion Astrid Boberg, Ellen Kruse, Olaf Duge,
Sabine Bick, Conny Prüter-Rabe, Cornelia Stoye und Susanne Zechendorf


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

25.02.2010

5.19

Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

02.03.2010

6.2

 


!Titel!


Aktion „Offener Garten“

Antrag der GAL-Fraktion


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt/Fragen

 


Die Umsetzung der 1992 in Rio de Janeiro verabschiedeten Biodervisitätskonvention ist nur möglich, wenn viele Menschen über den drohenden Verlust der biologischen Vielfalt von Tieren und Pflanzen informiert werden. Wege müssen aufgezeigt werden, um schädliche und zerstörende Verhaltensmuster zu verändern. Dazu eignen sich besonders gut lokale Gemeinschaften, hierzu zählen GartenbesitzerInnen.

Ein Erfahrungsaustausch wirkt sich positiv auf die Qualität der Gärten aus. Erlebbar wird, dass eine Vielfalt bei der Pflanzung von Bäumen, Gehölzen, Stauden und Blumen Gärten zu Naturoasen macht und Artenreichtum schafft. Naturgerecht gestaltet dienen Gärten der Biotopvernetzung und der Verbesserung der Lebensqualität in einer Stadt.

Dank privater Initiativen findet seit zehn Jahren in den Nachbarländern Schleswig Holstein und Niedersachen an einem Wochenende im Juni die Aktion „Offner Garten“ statt. Die Interessengemeinschaft Offener Garten - info@offenergarten.de - stellt die Teilnehmerlisten zusammen und verfasst eine Broschüre, in der die Zielsetzung und der jeweilige Garten kurz vorgestellt werden. Die Finanzierung erfolgt zum Teil durch einen Beitrag der Gartenbesitzer und durch Einnahmen für die Broschüren.

Garteninteressierte haben die Möglichkeit, fremde Gärten zu besichtigen und Anregungen zu erhalten. Das Interesse ist groß. Die Zahlen der Teilnehmer erhöht sich jedes Jahr. In diesem Jahr liegen bereits über 300 Anmeldungen in Schleswieg Holstein vor. In Hamburg ist das Projekt wenig bekannt, im letzten Jahr waren nur sieben Gärten geöffnet.

Die Bezirksversammlung beschließt:


 

Beschlussvorschlag

 


1.  Die Verwaltung wird aufgefordert mit der Interessengemeinschatz Kontakt aufzunehmen, um für das Gartenjahr 2011 die Möglichkeit und die Vorraussetzungen für eine Beteiligung an dem Projekt „Offener Garten“ zu klären.

2.    Das Ergebnis ist dem Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz vorzustellen.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen