Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 18/4060  

 
 
Betreff: Ohlendorffsche Villa in öffentlichem Eigentum behalten
Antrag der Fraktion Die Linke
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Regionalausschuss Walddörfer
22.04.2010 
Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer ungeändert beschlossen   
Regionalausschuss Walddörfer
03.06.2010 
Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer ungeändert beschlossen   
Regionalausschuss Walddörfer
24.06.2010 
Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer ungeändert beschlossen   
Regionalausschuss Walddörfer
09.09.2010 
Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer ungeändert beschlossen   
Regionalausschuss Walddörfer
28.10.2010 
Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer ungeändert beschlossen   
Regionalausschuss Walddörfer
18.11.2010 
Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer ungeändert beschlossen   
Regionalausschuss Walddörfer
16.12.2010 
Sitzung des Regionalausschusses Walddörfer ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

              Drucksachen-Nr. 18/4060

              16.04.2010


 

Antrag

der Die Linke-Fraktion

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Regionalausschuss Walddörfer

22.04.2010

5.7

Regionalausschuss Walddörfer

03.06.2010

5.5

Regionalausschuss Walddörfer

24.06.2010

4.1

Regionalausschuss Walddörfer

09.09.2010

5.1

Regionalausschuss Walddörfer

28.10.2010

5.1

Regionalausschuss Walddörfer

18.11.2010

4.1

Regionalausschuss Walddörfer

16.12.2010

5.1

 


!Titel!


Ohlendorffsche Villa in öffentlichem Eigentum behalten

Antrag der Fraktion Die Linke


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt/Fragen

 


Nach Einsicht der Akten und der letztlich vorgelegten Bieterkonzepte wird überdeutlich:

 

Keiner der Bieter hat ein Interesse an einem gemeinnützigen Konzept für die Villa. Entsprechend wird kalkulatorisch das Filetstück mit hohen Renovierungskosten nur in Abschlag vom Kaufpreis gebracht. Villa und Vermietung an den Kulturkreis sind zunächst nur lästiges Übel. Die Aufwendungen für Renovierung und Verwaltung sollen jedoch über eine ortsübliche Miete von den Nutzern der Villa finanziert werden. Die Gebote für das Objekt liegen etwa bei der Hälfte des Grundstückswertes. Daraus folgt unmittelbar und für den Kulturkreis bereits konkret:

 

Probleme mit der Miethöhe sind vorgezeichnet. Für nichtkommerzielle Nutzungen ist die geplante Miethöhe fast prohibitiv. Die Stadt handelt sich für einen kurzfristigen Liquiditätsvorteil nach Ablauf der Mietbindung einen herben finanziellen und ideellen Verlust ein.

 

Fazit:

Die Finanzbehörde hat aus den Erfahrungen im Gängeviertel noch nicht gelernt. Hier liegt eigentlich die gleiche Ausgangslage vor. Gewachsene regionale Bausubstanz muss für die Bürger und kreative Nutzung in öffentlicher Verwaltung verbleiben. Keine Verschleuderung von öffentlichem Eigentum.


 

Beschlussvorschlag

 


Der Regionalausschuss fordert von der Finanzbehörde, die Liegenschaft Im Alten Dorfe 28-30 in das Ensemble der Ohlendorffsche Villa und den neu zu bebauenden östlichen Grundstücksteil aufzuteilen. Die Gebote sind bezüglich des Preises und der Nutzung zu optimieren. Das Ensemble der denkmalgeschützten Villa verbleibt im Eigentum der FHH. Die Renovierung wird aus einem Teil des Erlöses aus dem Grundstücksverkauf  finanziert. Die Verwaltung wird einer städtischen Entwicklungs- bzw. Immobiliengesellschaft übertragen.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen