Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 18/4102  

 
 
Betreff: Schulschränke an Wandsbeker Schulen
Beschluss der Bezirksversammlung vom 25.02.2010 (Drs.-Nr.: 18/3811)
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz
Federführend:Dezernat Steuerung und Service   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
29.04.2010 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   
Ausschuss für soziale Stadtentwicklung
10.05.2010 
Sitzung des Ausschusses für soziale Stadtentwicklung ungeändert beschlossen   
Ausschuss für soziale Stadtentwicklung
14.06.2010 
Sitzung des Ausschusses für soziale Stadtentwicklung ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Anlage/n

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

              Drucksachen-Nr. 18/4102

              22.04.2010


 

Mitteilung

des vorsitzenden Mitglieds der Bezirksversammlung

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

29.04.2010

12.12

Ausschuss für soziale Stadtentwicklung

10.05.2010

4.4

Ausschuss für soziale Stadtentwicklung

14.06.2010

4.1

 


!Titel!


Schulschränke an Wandsbeker Schulen

Beschluss der Bezirksversammlung vom 25.02.2010 (Drs.-Nr.: 18/3811)


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


Die zuständiege Behörde wurde gebeten zu prüfen, inwieweit Schulschränke in Wandsbeker Schulen aufgestellt werden können.

 

 

Die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) nimmt zum Antrag wie folgt Stellung:

 

Zu 1.:

 

Eine Prüfung der Anschaffung von Schließfachschränken für Schulen ergab, dass für eine solche hamburgweit umzusetzende Maßnahme Kosten in Höhe von knapp 6 Mio. Euro (nur Wandsbek: ca. 1,5 Mill. Euro) zu veranschlagen wären. Eine Investition in dieser Höhe ist aus Mitteln der BSB zurzeit nicht finanzierbar. Auch die Anmietung solcher Schränke wäre keine Alternative, da die jährlichen Mietkosten nach ca. zwei Jahren die Anschaffungskosten übersteigen würden (Details siehe Anlage). Abgesehen von dem Aspekt der Finanzierung ist fraglich, ob an allen Schulen die räumlichen Gegebenheiten für das Aufstellen von Schließfachschränken vorhanden wären.

 

Zu 2.:

 

Nach Auffassung der BSB sind bei der Frage des Gewichts der Schulranzen mehrere Aspekte zu berücksichtigen.

 

So sind die Schulen in Kooperation mit den Eltern gehalten, dass von Kindern zu tragende Gewicht von Schulranzen bzw. Schulmaterialien möglichst gering zu halten. Zudem ist darauf zu achten, dass der Schulranzen eng am Rücken anliegt, hoch getragen sowie symmetrisch bepackt und angehängt wird. Wie an vielen Schulen schon praktiziert, sollte ein allen Beteiligten bekanntes und von ihnen mit getragenes Verfahren eingeführt sein, das Kinder dazu motiviert und ihnen dabei hilft, in ihrem Schulranzen nur das tatsächlich benötigte Material hin- und herzutragen. Die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler durch die jeweils zuletzt unterrichtende Lehrkraft ist eine dieser Möglichkeiten. In der Praxis hat es sich bewährt, wenn auf Elternabenden zu Beginn eines jeden Schuljahrs verbindliche Absprachen darüber getroffen werden, wie mit dem Transport und der Lagerung von Unterrichtsmaterialien umgegangen werden soll. Mit Schülerinnen und Schülern weiterführender Schulen wird dieser Aspekt im Rahmen des Moduls „Lerntechniken und Arbeitsorganisation“ aufgegriffen. Informationen und argumentative Hilfen zum Thema bieten u. a. der von der BSB herausgegebene Elternratgeber „Zum Schulanfang“ oder die Internetseiten des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) unter www.li-hamburg.de/gesundheit.


 

Beschlussvorschlag

 


Die Bezirksversammlung wird um Kenntnisnahme gebeten.


 


 

 

Anlage/n:

Anlage Kostenaufstellung