Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 18/4130  

 
 
Betreff: Bramfeld Kulturinsel voranbringen
Debattenantrag der GAL-Fraktion
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
29.04.2010 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

              Drucksachen-Nr. 18/4130

              23.04.2010


 

Antrag

der Grüne/GAL-Fraktion

- öffentlich -


GAL Fraktion: Olaf Duge, Astrid Boberg, Sabine Bick, Cornelia Prüter-Rabe,
Cornelia Stoye, Susanne Zechendorf


 

Beratungsfolge

am

TOP

Bezirksversammlung

29.04.2010

5.3

 


!Titel!


Bramfeld Kulturinsel voranbringen

Debattenantrag der GAL-Fraktion


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt/Fragen

 


Spätestens mit dem Beschluss der Bezirksversammlung Wandsbek im Oktober 2000 zur Erarbeitung einer städtebaulichen Rahmen-planung Bramfeld wurde auch der Grundstein für eine Kulturinsel in Bramfeld gelegt. Die Nutzung des historischen Gebäude-Ensem-bles Bauernhaus und Försterhaus als Ort kultureller Aktivitäten wurde zusammen mit dem Wohnen am Dorfgraben als einer der fünf Schwerpunkte des städtebaulichen Rahmenplanes festgesetzt.

 

Die aktuelle Machbarkeitsstudie zur Kulturinsel Bramfeld, die im Geiste dieser Rahmenplanung steht, deren Ergebnisse vorliegen und die im Mai abschließend vorgestellt werden soll, hat in Bramfeld und darüber hinaus viel positive Resonanz gefunden. Von örtlichen Vereinen, Initiativen über die Freiwillige Feuerwehr bis hin zu einem Betreiber eines Programmkinos haben sich Interessenten gefunden, die unter einem Dach bereit sind sich in dieser Kulturinsel ideell und materiell einzubringen. Die grundlegende Voraussetzung einer Kulturinsel, ohne dauerhafte staatliche Förderung aus zu kommen, ist nach der Machbarkeitsstudie möglich. Die fehlenden investiven Mittel sind im Sinne des Koalitionsvertrages vorwiegend aus Landesmitteln bereitzustellen.

 

Während die in der Rahmenplanung genannten Schwerpunkte „Bramfelds Mitte“ und „Treffpunkt Marktplatz“ deutlich sichtbar vorankommen, ist das städtebauliche Element „Stadtteilkultur“ bis-her eher von Stagnation gekennzeichnet. Im Vergleich zur heutigen Situation ist eine Kulturinsel mit Kino und Café in einem historischen Ensemble zweifellos ein für viele sichtbares Projekt, das für die Entwicklung und Identität Bramfelds  wesentlich ist.

 

Schon im Rahmenkonzept heißt es, dass die Verwirklichung des Projektes einen neuen Standort für einen ansässigen Gewerbe-betrieb (Gebrauchtwagenhandel) erfordert. Bisherige Grundstücks-angebote seitens der Verwaltung vor mehr als fünf Jahren an den Gewerbebetrieb zur Verlagerung des im Försterhaus und auf dem davor liegenden Platz ansässigen Unternehmens wurden leider nicht aufgegriffen. Für die Verwirklichung des städtebaulichen Projektes und die Kulturinsel ist diese Verlagerung jedoch erforderlich. Deshalb wird es Zeit zu klären, welche Möglichkeiten es für die Verlagerung gibt und unter welchen Bedingungen und in welchen Zeiträumen eine Bereitstellung des städtischen Grundstückes möglich ist.

Hierzu möge die Bezirksversammlung beschließen:


 

Beschlussvorschlag

 


1.    Der Planungsauschuss möge einen Vertreter der SpriAG einladen, um die Möglichkeiten einer Verlagerung des Gewerbebetriebes und die Neuvermietung zum Zwecke des Projektes Kulturinsel zu klären.

 

2.    Die Bezirksamtsleitung möge mit dem Gewerbebetrieb Gespräche aufnehmen mit der Zielsetzung der Verlagerung  des Gewerbebetriebes und dem zuständigen Ausschuss hierüber berichten.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen