Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 18/4195  

 
 
Betreff: Altlast Lackfabrik in Rahlstedt: Untersuchungen ausweiten
Antrag der SPD-Fraktion
Status:öffentlichDrucksache-Art:Antrag
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
25.05.2010 
Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

              Drucksachen-Nr. 18/4195

              14.05.2010


 

Antrag

der SPD-Fraktion

- öffentlich -


der Mitglieder des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

Gudrun Wendt, Evamarie Rake, Claudia Simon, Rolf-Jürgen Bumann,

Ulrike Nickel und Heinz Plezia (SPD)

 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

25.05.2010

5.7

 


!Titel!


Altlast Lackfabrik in Rahlstedt: Untersuchungen ausweiten

Antrag der SPD-Fraktion


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt/Fragen

 


Bisherige Untersuchungen hatten ergeben, dass auf dem Grundstück deutlich erhöhte Boden- und Stauwasserverunreinigungen mit für die Lackherstellung typischen Stoffen wie aromatische und Mineralöl-Kohlenwasserstoffe, darunter das krebserregende Benzol, sowie Schwermetalle vorliegen. Diese Untersuchungen beschränkten sich jedoch ausschließlich auf den westlich gelegenen Teil des Flurstücks 319. Der Bereich um die artesische Quelle wurde ebenso ausgespart wie der nach einer Aufschüttung mit einem Lagerhaus bebaute Grundstücksteil nördlich der Wandse. Auch das Flurstück 322 wurde früher von der Lackfabrik genutzt, südlich der Wandse befand sich auch dort ein Lagergebäude, das jedoch abgebrannt ist. Für eine vollumfängliche Gefährdungsabschätzung müssen diese Bereiche mit in die Bodenuntersuchungen einbezogen werden.

 


 

Beschlussvorschlag

 


Der Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz möge beschließen, der Bezirksversammlung als Beschluss zu empfehlen:

 

Der zuständigen Behörde wird empfohlen, orientierende und Detailuntersuchungen auch auf den nördlich der Wandse und parallel zum Wandseredder gelegenen Teilen des Flurstücks 319 sowie auf dem südlich der Wandse gelegenen Teil des Flurstücks 322 durchzuführen und außerdem zu untersuchen, mit welchem Material der nördlich der Wandse gelegene Teil des Flurstücks 319 seinerzeit aufgeschüttet wurde.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen