Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 18/4198  

 
 
Betreff: Bekämpfung des Riesenbärenklau (RBK) 2010 ff.
Status:öffentlichDrucksache-Art:Mitteilungsvorlage Bezirksamt
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
25.05.2010 
Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

 

 

              Drucksachen-Nr. 18/4198

              18.05.2010


 

Mitteilung

des Bezirksamtes

- öffentlich -


 


 

Beratungsfolge

am

TOP

Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

25.05.2010

4.4

 


!Titel!


Bekämpfung des Riesenbärenklau (RBK) 2010 ff.


!Titel!


 


 


 

Sachverhalt

 


Die Verwaltung hat in der Sitzung des Fink am 27.04.2010, für das Jahr 2010 100.000 € Mittel der BV beantragt, um (bei benötigten Mitteln in Höhe von 200.000 €) zumindest ein Minimum an „Restsicherung“ der bisher über Jahre geleisteten Arbeit durch den Beschäftigungsträger Quadriga aufrecht erhalten zu können. Auslöser dieses Antrags ist der Beschluss, die bisherige Grünarbeit nicht mehr über Beschäftigungsträger zu finanzieren.

 

Hintergrund des Antrags: Wenn vor erfolgreichem Abschluss der Bekämpfungsarbeiten auch nur ein Jahr mit erneutem Samenfall stattfindet, liegen diese Abertausende von neuen Samen 8-15 Jahre keimfähig im Boden – jegliche bisherige Arbeit wäre also umsonst, die Bekämpfung des gesundheits- und naturschädlichen RBK müsste in der Länge eines solchen Zeithorizonts neu beginnen.

 

Im Protokoll des Fink vom 27.04. findet sich der folgende Passus.

 

12.2 18/4086

Förderfonds Bezirke – Projekt „Bekämpfung der Herkulesstaude“ (Riesenbärenklau)

 

Der TOP wird einstimmig vertagt. Die Verwaltung wird gebeten, dem Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz mitzuteilen, was aus dem Pilotprojekt (Folienversuch) in Rahlstedt geworden ist und zu prüfen, ob diese Maßnahme eventuell kostengünstiger ist. Ferner soll in den anderen Bezirken nachgefragt werden, wie mit der Problematik dort umgegangen wird und ob eventuell Mittel durch die Fachbehörde zur Verfügung gestellt werden könnten.

 

Hiermit erfolgt der erbetene Bericht.

 

Der Folienversuch ist bislang nicht auswertbar, da die hierfür erforderliche Laufzeit von mindestens 5 Jahren nicht annähernd erreicht ist.

 

Ein Einsatz von Folie – auch bei positiver Bewertung des Einzelversuchs – ist bestenfalls für Sonderstandorte mit besonderer Begründung, nicht aber für die massenhaften, z.T. einzelnen, z.T. flächenhaften Vorkommen des RBK geeignet: Es kann nicht Absicht sein, Wandsbek durch Licht- und Luftabschluss flächenhaft von Pflanzen- und Tierwelt zu „befreien“.

 

Die Nachfrage bei anderen Bezirksämtern läuft.

 

Das Bezirksamt Wandsbek wird sich bei der BSU dafür einsetzen, dass ab 2011 Mittel für die Bekämpfung des RBK zur Verfügung gestellt werden.

 

Bei positivem Votum des UGV könnte der Fink frühestens am 1.06. Mittel – so denn noch vorhanden – bewilligen.

 


 

Beschlussvorschlag

 


Der Ausschuss wird um Kenntnisnahme gebeten.


 


 

 

Anlage/n:

ohne Anlagen