Bezirksversammlung Wandsbek

Drucksache - 18/4471  

 
 
Betreff: Verkehrssituation in der Liliencronstraße
Status:öffentlichDrucksache-Art:Anfrage gem. § 27 BezVG
Federführend:Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt   
Beratungsfolge:
Bezirksversammlung Wandsbek
01.07.2010 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   
Bezirksversammlung Wandsbek
02.09.2010 
Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek ungeändert beschlossen   
Regionalausschuss Rahlstedt
08.09.2010 
Sitzung des Regionalausschusses Rahlstedt ungeändert beschlossen   

Sachverhalt

Freie und Hansestadt Hamburg

Bezirksamt Wandsbek

Bezirksversammlung

 

Az.               Drucksachen-Nr. 18/4471

              22.06.2010


 

Anfrage

gem. § 27 Bezirksverwaltungsgesetz

- öffentlich -


der Mitglieder der Bezirksversammlung Susanne Zechendorf, Olaf Duge,

Sabine Bick, Astrid Boberg, Conny Prüter-Rabe und Cornelia Stoye (GAL) vom 21.06.2010             


 

Beratungsfolge

am

Top

Bezirksversammlung

01.07.2010

15.1

Bezirksversammlung

02.09.2010

14.3

Regionalausschuss Rahlstedt

08.09.2010

6.1

 


!Titel!


Verkehrssituation in der Liliencronstraße


!Titel!


 


 


Sachverhalt/Fragen

 


Die Liliencronstraße ist mit einer Fahrbahnbreite von ca. 7 Metern und jeweils 1,5 Meter breiten Gehwegen ohne Radfahrwege eine baulich relativ kleine Straße.

 

Aufgrund der Sportanlage in der Straße, der Nutzung als Schulweg, der Nutzung als Querverbindung für Radfahrer, die von der Schöneberger Straße zum Ortskern Rahlstedt fahren und der Buslinie 162 können sich eine Vielzahl von Gefahrensituationen ergeben. Insbesondere die Kurve zwischen Poggfredweg und Theodor-Storm-Straße, als auch die leichte Kuppe zwischen Brookdorfstraße und Pellwormweg machen die Straße unübersichtlich. Um die Gefahren für Radfahrer zu reduzieren wird zwar die Mitbenutzung des Gehwegs durch Radfahrer in einem Teil­abschnitt der Straße freigegeben, dadurch entsteht allerdings eine zusätzliche Gefährdung der Fußgänger.

 

Anwohner berichten außerdem, dass trotz der unübersichtlichen Situation Fahrzeuge teilweise mit überhöhter Geschwindigkeit die Straße befahren.

 

Wir fragen daher die Verwaltung:

 

Die Verkehrsdirektion antwortet wie folgt:                                                                                                  16.07.2010

 

Vorbemerkung:

 

Die nachfolgenden Daten zur Unfallentwicklung wurden durch eine aktuelle Datenbankabfrage vom 12.07.09 (EUSKa) ermittelt.

Der Auswertebereich umfasst die gesamte Liliencronstraße zwischen Buchwaldstraße und Ende (Sackgasse) inclusive aller Knotenpunkte. Verkehrsunfälle abseits des Fließverkehrs (z.B. auf Parkplätzen und Hinterhöfen) sind nicht enthalten.

 

 

1.   Wann wurden die letzten Verkehrsüberwachungsmaßnahmen (Geschwindigkeitsmessungen, Verkehrszählung) in der Straße durchgeführt? (bitte listen Sie die letzten drei Maßnahmen auf)

 

2.   Mit welchem Ergebnis?

 

Zu 1. und 2.:

 

In den Jahren 2005 bis 2009 wurden von der Polizei keine Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.

 

 

3.   Wie viele Unfälle haben sich in der Straße in den letzten 5 Jahren ereignet? (bitte aufgeschlüsselt nach Jahren.)

 

Anzahl der Verkehrsunfälle

 

2005

2006

2007

2008

2009

Gesamt

21

27

20

14

19

101

 

 

4.   Wie viele Verletzte hat es bei diesen Unfällen gegeben?

 

Bei den Verkehrsunfällen verletzte Personen

 

2005

2006

2007

2008

2009

Gesamt

1

5

4

1

1

12

 

 

5.   Gab es Unfälle mit Todesfolge? Wenn ja wie viele Unfälle mit Todesfolge hat es gegeben und wie viele Personen sind dabei ums Leben gekommen?

 

Verkehrsunfälle mit Todesfolge wurden nicht registriert.

 

 

6.   Gab es Unfälle in denen Schulkinder verwickelt waren?

 

Ein 11jähriges Mädchen war im Jahr 2007 als Mitfahrerin in einem Pkw leicht verletzt worden.

 

 

7.   Gab es Unfälle in denen Busse der Buslinie verwickelt waren? Wenn ja, wie viele, wann und mit welchen Folgen?

 

Drei Verkehrsunfälle mit Linienbussen der Hamburger Hochbahn AG (HHA) sind polizeilich

registriert, bei denen sämtlich „nur“ Sachschäden verzeichnet wurden:

 

17.05.2006, 08:10 Uhr - 24.01.2007, 19:30 Uhr - 18.10.2007, 15:30 Uhr.

 

 

8.   Gab es in den letzten 5 Jahren Beschwerden von Bürgern über die Verkehrssituation? Wenn ja, in welcher Form? Welche Maßnahmen wurden ggf. ergriffen?

 

Folgende Beschwerden von Bürgern wurden an das örtlich zuständige Polizeikommissariat 38 herangetragen. Die Aktenaufbewahrungsfrist für derartige Vorgänge beträgt 3 Jahre.

 

?     Juni 2007: Antrag auf Einrichtung eines Fußgängerüberwegs Höhe Sportanlage.

            Maßnahme: Ablehnung aufgrund fehlender rechtlicher Voraussetzungen.

 

?     September 2007: Beschwerde über Verstöße im ruhenden Verkehr in Höhe Hs.-Nr. 40 sowie Befahren des Gehwegs in Höhe der dortigen Grundstückseinfahrt.

Maßnahme:              Neuordnung der Parkregelungen im Umfeld der Sportanlage durch                                                         Haltverbote und eingeschränkte Haltverbote. Vorab erfolgte bereits im Mai                                           2007 eine straßenverkehrsbehördliche Anordnung einer Grenzmarkierung in                                           Höhe der Sportanlage.

 

?     März 2008: Beschwerde über Behinderungen durch eine Parkfläche in Höhe Hs.-Nr. 4.

            Maßnahme: Verlegung der Parkfläche.

 

Juni 2009: Beschwerde über Parksituation an der Grundstücksausfahrt in Höhe Hs.-Nr. 57.

            Maßnahme: Nach Überprüfung keine Maßnahmen.

 


 


 


 


 

Anlage/n:

ohne Anlagen